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Großbrand in Wohnanlage in Traun in der Silvesternacht

Online Redaktion, 01.01.2026 06:20

TRAUN. (Update) In der Silvesternacht kam es in Traun zu einem Großbrand in einem mehrstöckigen Wohnkomplex.

  1 / 10   Feuer lodert im Dachstuhl eines mehrstöckigen Wohnkomplexes in Traun in der Silvesternacht, während Feuerwehrkräfte das Ausbreiten der Flammen zu verhindern versuchen. (Fotocredit: Team Fotokerschi/Markus Hauser)

Kurz nach Mitternacht wurden zahlreiche Feuerwehren zu dem Einsatz alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen entstand das Feuer im Bereich eines Balkons im dritten Obergeschoß und breitete sich rasch auf das Gebäude aus. Wenig später stand auch der Dachstuhl des gesamten Objekts in Brand.

Die rasche Brandausbreitung und die zunächst unklare Lage führten dazu, dass umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften nachalarmiert wurde. Dutzende Bewohner mussten von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Sie erhielten vor Ort Unterstützung und Betreuung durch das Rote Kreuz. Nach aktuellem Stand wurden dabei keine Personen verletzt.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich besonders in der Anfangsphase schwierig. Mehrere Atemschutztrupps kamen zum Einsatz. Für gezielte Nachlöscharbeiten wurde ein Kran hinzugezogen, um Teile des Daches abzutragen.

Feuerwehren aus Traun und umliegenden Gemeinden arbeiteten gemeinsam daran, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern und den Wohnkomplex zu sichern. Die Nachlöscharbeiten und anschließenden Kontrollen erforderten erheblichen Aufwand und werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.

Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat noch in der Nacht mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen. 

Update 1.1., 11.40 Uhr

„Im Bereich eines Balkons im dritten Stock entstand der Brand und er breitete sich binnen weniger Minuten auf den gesamten Dachstuhl aus. Die zusammenhängenden Mehrparteienhäuser mussten allesamt evakuiert werden. Für die evakuierten Bewohner wurde eine Sanitätsstelle beim Bundessportzentrum eingerichtet. Vier Bewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden“, schildert die Polizei.

Um alle Glutnester zu löschen, musste von einer Spezialfirma das Dach des Mehrparteienhauses entfernt werden. Die elf Feuerwehren konnten gegen 7 Uhr „Brand aus“ geben. Im Einsatz standen auch neun Polizeibeamte und rund 60 Mitarbeiter des Roten Kreuzes. Zur Bestimmung der Brandursache wird ein Brandsachverständiger beigezogen.


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