„Plastics Fabrication“ - Ausstellungseröffnung
LEONDING. Die Gemeinschaftsausstellung in der renommierten 44er Galerie zeigt den Bedeutungswandel der Industriekunststoffe in seiner Materialästhetik. In der zeitgenössischen Kunst als dreidimensionale, körperhafte Objektformen entwickelt, gestalten sie sich als sinnlich-visuelle Objekte bis hin zu großflächigen raumgreifenden Installationen.

Die beiden Künstler arbeiten im gegenwartsbezogenen, modernen Material und zugleich chemischen Element des Kunststoffes. Kunststoffmaterial - als Weich-Vinyl bezeichnet - bildet das Basismaterial für Johannes Steininger. Gemeinsam mit Luft entstehen Werke, die den Übergang von Zwei- zu Dreidimensionalität markieren. Der Kunststoff PP/PE wird von der Künstlerin Jelena Micic zusammen mit Wattestäbchen oder Müllsäcken in den speziellen Raumkontext vor Ort gesetzt. Als etwas neuerer künstlerischer Werkstoff steht Kunststoff bzw. „Plastik“ begrifflich stark im Kontrast zur dreidimensionalen Plastik.
Teil dieser Ausstellung ist das Projekt „Inklusive Kunstvermittlung“. Die Kuratorin Jasmin Leonhartsberger führt innerhalb der Ausstellung und als Kooperation zwischen der KU Linz (Katholische Privatuniversität, Institut für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien) und dem BSVOÖ (Blinden- und Sehbehindertenverband OÖ) eine Lehrveranstaltung mit Studierenden zu ihrem Dissertationsthema „Barrierefreie Kunstvermittlung“ durch. Wir laden alle Interessierten und im Besonderen blinde und sehbeeinträchtigte Menschen zum Besuch der Ausstellung ein.
Die Ausstellung – von Freitag, 26. März, bis 9. Mai, jeweils Donnerstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag 10 bis 16 Uhr geöffnet – widmet sich einerseits diesem ungewöhnlichen Material sowie der Wechselwirkung von Zwei-und Dreidimensionalität und seiner Wirkung im Raum. Weitere Informationen unter: www.kuva.at


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