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Brucknerbund Ansfelden begeistert im Jubiläumsjahr 2024

David Ramaseder, 17.12.2024 12:05

ANSFELDEN/OÖ. Das Jahr 2024 wird in Ansfelden als ein besonderes Kapitel in die Geschichte eingehen. Anlässlich des 200. Geburtstags von Anton Bruckner verwandelte sich die Stadt in ein Zentrum für musikalische Höhepunkte, getragen von der Zusammenarbeit zwischen dem Brucknerbund Ansfelden, der Stadtgemeinde und der Pfarre Ansfelden.

Peter Aigner, Obmann des Brucknerbundes Ansfelden (Foto: Reinhard Winkler)
Peter Aigner, Obmann des Brucknerbundes Ansfelden (Foto: Reinhard Winkler)

Den Auftakt zu diesem außergewöhnlichen Jahr bildete ein fulminantes Konzert am 6. Jänner im Festsaal der Landwirtschaftsschule Ritzlhof. Das „Anton Bruckner Geburtstagsorchester“ unter der Leitung von Peter Aigner, Obmann des Brucknerbundes und Mitglied der Steuerungsgruppe „Bruckner200“, zeigte eindrucksvoll das Können junger Talente aus den Landesmusikschulen des Bezirks Linz-Land.

Ein weiterer Höhepunkt folgte im Frühjahr: Der Brucknerfrühling 2024 stand nicht nur im Zeichen von Bruckners Geburtstag, sondern markierte auch das 100-jährige Bestehen des Brucknerbundes Ansfelden. Besonders beeindruckend war das Jubiläumskonzert mit einer Kammermusikversion von Bruckners 7. Symphonie, bei dem renommierte Musiker aus Österreich auftraten. Unter den begeisterten Gästen befand sich auch Nobelpreisträger Prof. Anton Zeilinger.

Zuschaueransturm zur Geburtsstunde

Am 4. September, dem 200. Geburtstag des Komponisten, erlebte Ansfelden einen weiteren Höhepunkt: Ein Konzert zur Geburtsstunde um 4.25 Uhr vor Bruckners Geburtshaus lockte über 200 Gäste an, darunter Besucher aus den USA und Fernost. Eine Wasserorgel und ein Blechbläserquintett sorgten für ein unvergessliches Erlebnis in den frühen Morgenstunden.

Auch die jüngere Generation wurde mit eingebunden: Matinéen der Landesmusikschulen im Pfarrhof Ansfelden und ein Kinderworkshop ließen das musikalische Erbe Bruckners in den Händen von Schülern lebendig werden.

Die St. Florianer Sängerknaben setzten im Oktober mit einem umjubelten Konzert in der ausverkauften Pfarrkirche ein weiteres musikalisches Ausrufezeichen, bevor die Veranstaltungsreihe mit „Bruckner200-2024“ im November einen beeindruckenden Abschluss fand.

Doch das Jubiläumsjahr war nur der Anfang: Der Brucknerbund Ansfelden plant auch für 2025 weitere Veranstaltungen, darunter den beliebten Brucknerfrühling am letzten Aprilwochenende. Interessierte können sich auf www.brucknerbund-ansfelden.atwww.brucknerbund-ansfelden.at über das kommende Programm informieren oder direkt Mitglied werden, um Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu werden.

Das Jahr 2024 hat eindrucksvoll gezeigt: Anton Bruckners Musik lebt – und Ansfelden ist und bleibt ein zentraler Ort seines Andenkens.


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