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PASCHING. Um Kinder möglichst früh für Klimaschutz zu begeistern, übernahmen die „Abenteurer“ vom Kinderfreunde-Kindergarten 200 Ahornsetzlinge in ihre Obhut. Nun können sich die Nachwuchs-Gärtner um ihre Schützlinge kümmern, ihnen beim Wachsen zusehen und überlegen, wie es mit ihrem Bäumchen weitergehen soll.

 (Foto: Gemeinde Pasching)
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Spätestens wenn die jungen Bäume eine Höhe von zwei Metern erreicht haben, sollen die Kinder im Gemeindegebiet einen geeigneten Platz zum Auspflanzen und Weiterbetreuen finden. Als Bürgermeister Peter Mair von dieser langfristigen Klimaschutz-Maßnahme erfuhr, war er sogleich begeistert: „Die Bäume begleiten die Kinder vom Kindergarten in die Schule und darüber hinaus. So können wir unsere Jugend für nachhaltige Lösungen sensibilisieren.“

Gerade für den Kindergarten Pasching kommt das Projekt zur richtigen Zeit, verrät Leiterin Elke Daucha: „Wir sind ohnedies viel in der Natur unterwegs und haben im Außenbereich mit den Kindern Obst und Gemüse gesetzt. Ergänzend zu den wöchentlichen Waldausflügen mit unseren Schulanfängern haben wir diese Aktion nun aufgegriffen, um uns so langfristig mit Schule und Klimaschutz zu vernetzen.“

Klimaschutz fängt bereits in Kinderjahren an

Auch Projektinitiator Gerald Ludwig ist von der Wirkung in frühen Jahren überzeugt. „Was Hänschen lernt, hat Hans intus“, ist das Motto des klimabewussten Kirchbergers. Als immer mehr natürliche Triebe rund um seinen Blutahorn aus dem Boden schossen, kam ihm die Idee, diese sinnvoll einzubringen.

So topfte er bisher rund 1.200 Setzlinge in kleine Töpfe, rührte die Werbetrommel in den umliegenden Gemeinden und konnte so bereits mehr als 800 Bäumchen an begeisterte Kinder übergeben. „Zudem entwickeln sich laufend neue Ideen mit meinen Projektpartnern, wie wir noch mehr Baumpflanzungen vorantreiben können“, verrät Ludwig.

Jeder Baum gut fürs Klima

Auch die Gemeinde sorgt derzeit für noch mehr Grün in Pasching. So komplettiert der Bauhof die Baumkindergarten-Aktion durch eigene Aufforstungen mit einer Platane und einem Kastanienbaum für den Volksschulgarten Langholzfeld. Außerdem wurden noch 15 Kiefern im Erholungswald sowie 15 Schattenbäume im Waldbad angepflanzt. In Kürze soll auch im Wasserschutzgebiet nahe dem Waldstadion ein Teilstück neu bewaldet werden.


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