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OÖ/LEONDING. Die Volkshilfe Oberösterreich schafft mit der sozialen Innovation „DIGI4U“ Zusatzangebote für die in ihren Wohnverbünden lebenden Menschen mit Beeinträchtigung. Organisiert werden diese online-Angebote durch Freiwillige.

V.l.: Rosa Rumetshofer-Karlinger (Freiwilligenkoordinatorin Volkshilfe OÖ), Volkshilfe OÖ-GF Jasmine Chansri, Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, dieziwi-GF Nicole Sonnleitner und Ruth Strauch-Lintschnig (Projektleitung Digi4U) (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

Von Yoga-Stunden bis hin zu digitalen Live-Konzerten – in regelmäßigen Abständen haben Freiwillige die Möglichkeit, den Alltag der Bewohner von 17 Wohnverbünden der Volkshilfe lebensART digital aufzuwerten. Zwei dieser Standorte befinden sich in Leonding. „Die Wünsche und Interessen der Bewohner werden dabei von Beginn an berücksichtigt. Aber auch sie sind eingeladen, sich aktiv in den Gestaltungsprozess der Stunden einzubringen oder diese sogar selbst abzuhalten“, erklärt Projektleiterin Ruth Strauch-Lintschnig.

Volkshilfe OÖ-Geschäftsführerin Jasmine Chansri ergänzt: „Das Projekt DIGI4U ist langfristig konzipiert und soll ein nachhaltiges Freizeitangebot für unsere Bewohner darstellen.“ Durch verhältnismäßig wenig Input erreiche man gleichzeitig rund 170 Personen an den verschiedensten Standorten in ganz Oberösterreich. Auch dort, wo wegen der Distanz zum Zentralraum die Infrastruktur weniger gut ausgebaut ist.

„Gleichzeitig wird ein neues Betätigungsfeld für Menschen mit Beeinträchtigungen aufgebaut, in dem sie ihre eigenen Talente und Fähigkeiten für das Gemeinwohl einbringen und unabhängig und selbstständig leben können“, so Chansri.

Landespreis „dieziwi21“

In den vergangenen Monaten wurden insgesamt 74 Ideen eingereicht. Nachdem der Publikumspreis gewählt wurde, hat eine unabhängige Fachjury einen der drei Hauptpreise an die Volkshilfe Oberösterreich vergeben.


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