Stadt Traun verschärft den Kampf gegen Raser
TRAUN. Die Stadt Traun hat den Kampf gegen gefährliche Verkehrsraser und sogenannte Verkehrs-Rowdies aufgenommen. Angesichts besorgniserregender Vorfälle, insbesondere im Zusammenhang mit der sogenannten Poser-Szene, hat die Stadtverwaltung Maßnahmen ergriffen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

In jüngster Zeit haben sich bedenkliche Vorfälle rund um die Trauner Kreuzung gehäuft. Laut Berichten der Stadtverwaltung kommt es dort regelmäßig zu Treffen, die von quietschenden Reifen, heulenden Motoren und lauter Musik begleitet sind. Doch nicht nur der Lärm belastet die Anwohner: Auch gefährliche Fahrmanöver, illegale Autorennen und massive Geschwindigkeitsübertretungen sind an der Tagesordnung. Besonders besorgniserregend sind Fälle von Fluchtfahrten vor der Polizei sowie das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Ein Fahrer, der vor der Polizei floh, verlor die Kontrolle über sein PS-starkes Fahrzeug und krachte in die Auslage eines Geschäfts.
Maßnahmen wurden beschlossen
Bei einem Treffen mit den Grundstückseigentümern betroffener Flächen und der Polizei wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert, darunter das Absperren betroffener Parkplätze außerhalb der Geschäftszeiten und die Überwachung mit Kamerasystemen. Der Trauner Bürgermeister betonte in der Diskussion, dass nicht jeder begeisterter Autofahrer und Tuner ein Straftäter sei. Dennoch dürfe die Sicherheit der Bürger nicht gefährdet werden. Für absichtliche Gesetzesbrecher, die andere gefährden oder belästigen, sei kein Platz in Traun. Der Bürgermeister versicherte, dass die Sicherheit und der Schutz der Bürger oberste Priorität haben und das Problem schnellstmöglich angegangen werde.
Radarauto als wichtige Unterstützung
Das in Betrieb genommene Radarauto unterstützt bereits im Kampf für mehr Verkehrssicherheit. Jeder fünfte geblitzte Wagen in Traun übersteigt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 km/h. Allein letztes Wochenende wurden beim Treffpunkt der Poser-Szene 92 Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt – mit Geschwindigkeiten von teilweise über 130 km/h.


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