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NEUHOFEN AN DER KREMS/HARTHEIM. Bewohner aus der Pflegeanstalt Gschwendt wurden zur NS-Zeit in die frühere Euthanasieanstalt Hartheim deportiert, keiner von ihnen kam zurück. In Gedenken an diese Grausamkeit wurde im Schloss Hartheim nun eine Tafel angebracht.

  1 / 2   Bewohner des Landespflege- und Betreuungszentrums Schloss Gschwendt singen in Schloss Hartheim die mit der Physio- und Ergotherapie-Leiterin Barbara Perkles (Mitte) einstudierten Lieder zum Gedenken an die damaligen Opfer. (Foto: Dominik Derflinger/OÖG)

Aus der damaligen Pflegeanstalt Gschwendt, dem heutigen Landespflege- und Betreuungszentrum (LPBZ) Schloss Gschwendt wurden Bewohner in die frühere NS-Euthanasieanstalt Schloss Hartheim deportiert. Keiner von ihnen kam zurück. Dieser Opfer des NS-Regimes gedachten Vertreter der Landespflege- und Betreuungszentren und deren Bewohner mit einer Gedenktafel im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim. Initiatorin der Aktion ist LPBZ-Geschäftsführerin Christina Schwarzberger: „Es ist unvorstellbar grausam, was den damaligen Bewohnern von Schloss Gschwendt in der NS-Zeit angetan wurde.“

 


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