ENNS. Bereits zum 10. Mal luden die Ennser Frauenorganisationen anlässlich des Internationalen Frauentags zum Frauenfilmabend ins ausverkaufte Kulturzentrum Zuckerfabrik.

Dass Zusammenarbeit unter Frauenorganisationen funktioniert, beweist diese Kooperation, die seit genau 10 Jahren besteht. Das Buffet wird von den Veranstalterinnen mitgebracht, das Kulturzentrum Zuckerfabrik stellt Räumlichkeiten, Bar und technische Infrastruktur zur Verfügung. Der Verein EU XXL Kino die Reihe ermöglicht leistbaren Filmgenuss und thematisch passende Filme.
In den Eröffnungsstatements brachten die Veranstalterinnen verschiedene Zitate zum Thema Gleichberechtigung ein.
„Sich um andere kümmern“ wird immer noch häufig als Kernkompetenz von Frauen verstanden, der heuer gezeigte Film widmete sich somit dem Thema Pflegearbeit. Der 2025 erschienene Schweizer Kinofilm „Heldin“ begleitet die Pflegefachkraft Floria bei einer Nachmittagsschicht in der Chirurgie eines Krankenhauses. Stress und Anspannung ihres Arbeitstages waren beinahe direkt spürbar, Unterbesetzung und emotionale Herausforderungen trugen noch dazu bei. Dennoch war Menschlichkeit, Mitgefühl und Humor spürbar. Dieser berührende Film war ein eindrucksvolles Zeugnis dessen, was in der Care-Arbeit von Frauen geleistet wird.
„Der Frauenfilmabend zeigt, dass Kooperation und Zusammenarbeit bei den Ennserinnen problemlos klappt über alle Grenzen hinweg,“ betonte die Frauenstadträtin Gabriele Käferböck bei der Begrüßung. Dieser Zusammenhalt ermöglicht es, sich gemeinsam für Gleichberechtigung einzusetzen – und das war auch spürbar beim gemeinsamen Singen des Liedes Brot und Rosen: Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bessrer Tag.


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