Oftering stellt Maibaum auf – und verliert ihn gleich wieder
OFTERING. Beim traditionellen Maibaumaufstellen am 30. April in Oftering hat die Landjugend heuer für eine Neuerung gesorgt: Erstmals wurde der Maibaum direkt vor dem Gemeindeamt errichtet. Möglich wurde das durch die Unterstützung des Kameradschaftsbundes Oftering und der Landjugend Oftering-Wilhering.

Ganz in der Tradition wurde der Baum per Hand aufgestellt. Tatkräftige Hilfe kam dabei auch von den Freiwilligen Feuerwehren Freiling und Oftering. Die Zusammenarbeit der Vereine spiegelte das starke Gemeinschaftsleben in der Gemeinde wider.
Für die musikalische Umrahmung sorgte die Trachtenkapelle Oftering mit traditioneller Blasmusik. Die Landjugend kümmerte sich als Veranstalter um Organisation und Verpflegung der zahlreichen Gäste.
Für eine unerwartete Wendung sorgte schließlich das große Interesse am Maibaum selbst. Der Baum, der durch seine Größe und Gestaltung auffiel, wurde kurzerhand von Unbekannten „entwendet“ – ein in der Region nicht unüblicher Brauch.
Trotz dieses ungewöhnlichen Endes ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Das Maibaumaufstellen zeigte einmal mehr, wie stark Zusammenhalt und gelebte Tradition in Oftering sind – auch wenn der Baum nun vorerst fehlt.


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