Trauner Feuerwehr und Wasserrettung schneller im Einsatz
TRAUN. Am linken Ufer der Traun zwischen den beiden Traunbrücken der B139 und der Kremstalstraße wurde eine neue Einsetzrampe für Einsatzboote errichtet. Die rund 80 Meter lange Anlage soll vor allem Feuerwehr und Wasserrettung im Ernstfall schnellere und sicherere Einsätze ermöglichen.

Bisher gab es in diesem Bereich keine geeignete beziehungsweise nur eingeschränkt nutzbare Möglichkeit, Boote rasch zu Wasser zu bringen. Gerade bei Rettungseinsätzen, bei der Bergung von Menschen oder Tieren sowie bei Umweltgefahren sei schnelles Handeln entscheidend.
„Die neue Einsetzrampe verbessert die Reaktionszeiten und ermöglicht der Feuerwehr und Wasserrettung ein deutlich schnelleres und effizienteres Eingreifen im Ernstfall“, erklärt Bürgermeister Karl-Heinz Koll. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte für die Sicherheit der Bevölkerung.
Bei der Umsetzung wurde auch auf ökologische Aspekte geachtet. Zur Schaffung sogenannter Kehrwasserbereiche wurden mehrere große Wurzelstöcke im Uferbereich verankert. Diese beruhigten Wasserzonen dienen Fischen als Rückzugsraum.
Mit der neuen Infrastruktur soll sowohl die Einsatzfähigkeit der Organisationen verbessert als auch die Bedeutung des Ehrenamts sichtbar gemacht werden.


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