Enns macht seine Geschichte digital sichtbar
ENNS. Fast 6.000 Bilder, Dokumente und Videos erzählen inzwischen die Geschichte von Enns. Seit dem Start der Topothek im April 2025 wächst das digitale Archiv laufend weiter.

Unter enns.topothek.at können Interessierte historische Aufnahmen und Erinnerungen aus Enns durchstöbern. Die Sammlung lässt sich nach Namen, Vereinen, Straßen und Gebäuden durchsuchen. Auch eine zeitliche Eingrenzung ab 1870 ist möglich. Zu den besonderen Raritäten gehört ein Film aus dem Jahr 1912, der den Festzug zum 700-jährigen Stadtrechtsjubiläum zeigt.
„Viele historische Schätze befinden sich noch in privaten Fotoalben, Schubladen und Archiven. Mit der Topothek möchten wir diese Erinnerungen sichtbar machen und gemeinsam mit der Bevölkerung die Geschichte von Enns weiter dokumentieren“, sagt Kulturstadträtin Gabriele Käferböck.
Originale bleiben bei den Besitzern
Die Sammlung lebt von den Beiträgen der Bevölkerung. Historische Fotos, Dokumente und andere Unterlagen können zur Veröffentlichung gebracht werden. Das Material wird gesichtet, mit Informationen versehen und digital archiviert. Die Originale bleiben bei den Eigentümern.
Auch zahlreiche Vereine und Organisationen haben ihre Archivbestände bereits zur Verfügung gestellt. Darunter sind etwa der Arbeitersängerbund 1919, der Trachtenverein, Polizei, Rotes Kreuz und die beiden Ennser Pfarren.
Nächster Termin im September
Das ehrenamtliche Topothekteam mit Karl Riedl, Gerhard Steinbauer und Rosa Singer lädt jeden ersten Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr zu den Topothektreffen im Ennser Stadtamt ein. Die nächste Möglichkeit, historische Unterlagen zu bringen, besteht am 7. September.
Am 5. November wird im Rahmen des Ennser Kulturherbstes im Schloss Ennsegg der aktuelle Stand der Topothek präsentiert. Dort ist auch ein Topothek-Kalender für 2027 erhältlich.








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