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BEZIRK LINZ-LAND. Mit Beginn dieser Woche hat für Oberösterreichs Schüler wieder der Ernst des Lebens begonnen. Am Weg in die Schule lauern jedoch jede Menge Gefahren im Straßenverkehr.

„Durch defensives Autofahren im Umfeld von Schulen sollen die Kinder vor Gefahren geschützt werden“, so Trauns Bürgermeister Rudolf Scharinger (Mitte). Foto: Stadtarchiv Traun

2018 wurden bei 107 Verkehrsunfällen in Oberösterreich insgesamt 118 Schüler im Alter von 6 bis 15 Jahren auf dem Weg zur Schule teils schwer verletzt. Grundsätzlich sollte der Schulweg, wenn möglich, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. „Kinder mit dem Auto in die Schule zu bringen ist nicht die sicherste Variante“, so Marina Pree-Candido, Direktorin der AUVA-Landesstelle Linz.

Schulweg mit Kindern üben

Besonders die jüngeren Schüler sollen lernen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält. Das geht am besten, wenn sie selbst aktiv am Geschehen teilnehmen. Experten raten Eltern, gemeinsam mit den Kindern den sichersten Weg in die Schule auszuwählen und das sichere Verhalten am Weg zu üben. Je mehr Wiederholungen, desto sicherer wird sich das Kind im Straßenverkehr bewegen.

Richtiges Verhalten vorleben

Sehen und Gesehen-Werden sind das Um und Auf am Schulweg. In der dunklen Jahreszeit sollte man die Sichtbarkeit der Kinder durch reflektierende Elemente auf Kleidung, Schuhen, Rucksäcken und Schultaschen erhöhen. Eltern sollen den Kindern nicht nur Gefahren aufzeigen, sondern ihnen auch die richtigen Verhaltensweisen erklären, etwa die Wichtigkeit, vor der Überquerung einer Straße stehenzubleiben und mehrmals links und rechts zu schauen.

Initiativen im Bezirk

„Jeder Unfall auf dem Schulweg ist einer zuviel“, so der freiheitliche Fraktionsobmann von Kematen, Christian Deutinger. Deshalb wurde der gefährliche Schutzweg beim Grabergassl mit einer LED-Querungshilfe abgesichert. Auch die Trauner Stadtpolizei ist ab sofort wieder täglich um die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer bemüht und sichert gefährliche Straßenquerungen.


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ronald
ronald
11.09.2019 13:56

ernst des lebens

Heute hat in Österreich in einigen Bundesländern die Schule bzw. der Kindergarten gestartet. . Viele Kinder dürfen ab heute in die Schule gehen und hören schon oft in den Sommerferien den Satz: "Nun beginnt der Ernst des Lebens" . . Kinder bekommen dadurch ein völlig falsches Bild von Schule vermittelt und empfinden vermutlich wenig gute Gefühle zum Schulstart. . Sätze wie "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens" sollten aus dem Sprachgebrauch verbannt werden. . Die Schule soll für die Kinder vielmehr ein Ort des Wohlfühlens, des freudigen Lernens und des Zusammenhaltes sein. . Mit dem Schulstart beginnt nicht der Ernst des Lebens, sondern eine wunderbare und aufregende Entdeckungsreise. Die Kinder lernen viel, entdecken Neues und werden tolle Erfahrungen machen. . Viel wesentlicher ist es, Kindern vor dem Schulstart bewusst zu machen, dass man an ihrer Seite ist. Sätze wie "Du schaffst das" oder "Ich bin stolz auf dich" sollten an erster Stelle stehen. Es ist von großer Bedeutung, dass die Kinder auch im privaten Umfeld für das Lernen und das Leben begeistert werden und nicht ängstlich dem ersten Tag entgegen fiebern. . In diesem Sinne wünschen wir allen Eltern, Pädagogen und vor allem Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr / Kindergartenjahr. Seid offen für die Wunder der Welt. . #mentalflow #mentaltrainer #lebensqualität #mentaletechnik #mentaltraining #leichterleben #kinderbrauchenliebe #kindermentaltraining #kinderliebe