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ANSFELDEN. Spätestens seit dem Gasunfall in Ansfelden, zeigt sich, wie gefährlich die Arbeit der Polizei auch in diesem Bereich ist. Die Polizisten sind oft die ersten an einem Einsatzort und wissen nicht, was sie genau erwartet. Sind sogenannte CO-Warner oder Gasmessgeräte bei Rettung und Feuerwehr schon seit einiger Zeit Standard, so wird die Polizei hier als einzige Blaulichtorganisation stiefmütterlich behandelt. 

Christian Partoll (l.) und Thomas Altof bei der Übergabe der Gasprüfgeräte an den Polizeiposten in Haid. (Foto: privat)

Und so haben sich die Bürgermeister Christian Partoll und sein Puckinger Amtskollege Thomas Altof gemeinsam entschlossen, tätig zu werden. Sie kauften privat CO-Warner an und stellten diese dem für die beiden Gemeinden zuständigen Posten, der Polizeiinspektion Ansfelden (im Stadtteil Haid), zur Verfügung.

„Polizistinnen und Polizisten leisten tagtäglich unter Einsatz ihres Lebens unglaublich viel und stellen sich den verschiedensten Herausforderungen. Sie haben Sicherheit verdient, wo es nur geht. Ob eine defekte Gastherme oder ein undichter Kamin. Sie haben eines gemeinsam: Sie produzieren Kohlenmonoxid oder CO. Das ist eine „stille Gefahr“, die man nicht unterschätzen darf. Denn man kann sie weder riechen, sehen noch schmecken und Vergiftungen machen sich teils erst Stunden später bemerkbar. Genau davor wollen wir die Polizisten schützen. Sie soll kein Risiko treffen. Denn sie haben das Beste bei ihren Einsätzen verdient, wo es nur geht. Sicherheit für jene, die uns Sicherheit geben, daher haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, so die beiden Bürgermeister.

Die beiden Bürgermeister hoffen, mit ihrer Aktion nicht nur den Schutz ihrer Polizei zu erhöhen, sondern auch ein Umdenken beim Innenministerium zu bewirken, damit solche Geräte in Zukunft zur Standardausrüstung der Polizei gehören.


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