Kematen wirbt für mehr Sicherheit im Wasser
KEMATEN. Anlässlich des „Tags gegen das Ertrinken“ am 23. Juli macht Gemeinderat Christian Deutinger auf die Gefahren beim Baden aufmerksam. Mit einem Gewinnspiel sollen Schwimmhilfen an Familien vergeben werden.

Mit der Aktion möchte Deutinger auf die Bedeutung von Schwimmkenntnissen und Vorsicht am Wasser aufmerksam machen. Verlost werden Schwimmhilfen des Freiheitlichen Familienverbandes.
Laut den angeführten Zahlen sind 2024 in Österreich 39 Menschen ertrunken. In Oberösterreich gab es heuer bereits zwei tödliche Badeunfälle. Besonders Kinder seien gefährdet. „Ertrinken ist eine der häufigsten unfallbedingten Todesursachen bei Kindern. Leider können immer weniger Kinder schwimmen“, sagt Deutinger. Vor allem Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren sollten einen Schwimmkurs besuchen.
Gefahr wird oft unterschätzt
Deutinger weist darauf hin, dass sich viele Unfälle nicht in öffentlichen Bädern, sondern im privaten Umfeld ereignen. Offene Wasserflächen im Garten oder flache Gewässer würden häufig unterschätzt. „Schon eine Tiefe von wenigen Zentimetern kann für Kinder lebensbedrohlich sein“, warnt er.
Neben Badeunfällen können laut Deutinger auch Hitze und Kreislaufprobleme im Sommer rasch zu Notfällen führen. Besonders Säuglinge, Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen seien gefährdet.


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