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LEONDING/SALZBURG. 25 Trainingsstunden pro Woche, Schulalltag und internationale Wettkämpfe: Die 18-jährige Lara Fleischanderl aus Leonding blickt auf eine außergewöhnliche Tanzsaison zurück. Nach einem Weltmeistertitel zum Auftakt holte sie zum Saisonende gleich mehrere weitere Titel.

Die 18-jährige Lara Fleischanderl aus Leonding konnte heuer mehrere Weltmeistertitel gewinnen. (Foto: privat)

Die Schülerin der 8. Klasse des Sportmodells Salzburg (SSM) nahm auch heuer täglich den Weg von Leonding nach Salzburg auf sich, um Ausbildung und Leistungssport zu verbinden. Neben dem Unterricht standen zahlreiche Trainingseinheiten und Wettkampfreisen auf dem Programm.

Besonders die vergangenen Monate waren intensiv. Für internationale Finals mussten Qualifikationen gewonnen werden. Lara schaffte es mit allen fünf Tänzen in die jeweiligen Endrunden. Beim Austrian National Dance Championships (ANDC) erhielt sie zudem von Star-Juror Ellis Brownhill einen Spezial-Award und eine Einladung nach Manchester.

Drei Weltmeistertitel zum Saisonabschluss

Beim DanceStar World Masters Finale in Poreč zeigte die Leondingerin mit mehreren Podestplätzen auf. Unter anderem erreichte sie den ersten Platz im Open Duo Senior und den dritten Rang im Open Solo Senior.

Den Höhepunkt bildete schließlich das Dance Unit World Final in Innsbruck. In einem starken internationalen Teilnehmerfeld holte Lara gleich mehrere Weltmeistertitel: im Open Solo, im Contemporary Duo und mit ihrer Lyrical Group. Auch im Impro-Bewerb stellte die 18-Jährige ihr Können unter Beweis.

Für das World Masters Finale von DanceStar in Zell am See wurde Lara außerdem mit dem Gruppentanz „The Void“ für die prestigeträchtige Senior Gala nominiert – eine besondere Ehre für jede Tänzerin.

Nicht immer verlief die Saison jedoch nach Wunsch: Beim ASDU-Bewerb musste sie krankheitsbedingt vorzeitig abbrechen und die Gesundheit in den Vordergrund stellen.

Hinter den Erfolgen stehen laut Lara viele Stunden Training, Disziplin und Verzicht. Die Saison 2025/26 sei damit nicht nur eine Sammlung von Medaillen gewesen, sondern auch eine persönliche Reise mit vielen Herausforderungen.


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