Kronstorfer Lukas Kaufmann wird Ultracycling-Weltmeister
KRONSTORF. Rund 2.200 Kilometer, 30.000 Höhenmeter, Schlafentzug und große Hitze: Lukas Kaufmann hat das Race Around Austria 2026 gewonnen und sich damit zum Ultracycling-Weltmeister gekrönt. Der 32-jährige zweifache Familienvater erreichte nach einer extremen Fahrt am Samstagfrüh das Ziel in St. Georgen im Attergau.

Am Dienstag um 20.38 Uhr war Kaufmann in sein Saison-Highlight gestartet. Die Strecke führte entlang der österreichischen Staatsgrenze einmal rund um das Land. Großglockner, Gerlos, Kühtai, Arlberg, Fernpass und Hochkönig wurden dabei zu entscheidenden Prüfungen.
Besonders die dritte Rennnacht forderte den Kronstorfer. Insgesamt kam er während des Rennens nur auf rund eineinhalb Stunden Schlaf. Eine etwas längere Schlafpause brachte schließlich neue Energie für die entscheidende Phase.
Zwölfköpfiges Team im Einsatz
Hinter dem Erfolg stand auch die Leistung eines zwölfköpfigen Betreuungsteams. Die Crew arbeitete rund um die Uhr, kümmerte sich um Verpflegung und Organisation und hielt auch bei ungeplanten Pausen die Abläufe am Laufen. Drei Fahrräder standen Kaufmann zur Verfügung, sodass je nach Streckenabschnitt das passende Material eingesetzt werden konnte.
„Ich habe seit Jahren so ein tolles Team, das mich durch meine Abenteuer begleitet. Ohne diese Hilfe wäre das nicht machbar“, hatte Kaufmann bereits vor dem Start betont.
Auch die Familie und Freunde unterstützten ihn während des Rennens mit Telefonaten, Sprachnachrichten und Nachrichten in sozialen Medien. Teamchef Mario Rametsteiner gab während des Rennens die Devise aus, von Kilometer zu Kilometer und von Zeitstation zu Zeitstation zu denken.
Der Traum wird Realität
Am Ende zahlten sich die Strapazen aus. Kaufmann erreichte nach rund 2.200 Kilometern und 30.000 Höhenmetern als Erster das Ziel. Damit erfüllte sich für den Kronstorfer einer seiner größten sportlichen Träume.








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