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BEZIRK LINZ-LAND. Bei einer Pressekonferenz präsentierte Arbeiterkammer (AK) Präsident Johann Kalliauer die Leistungsbilanz des Bezirkes und holt die Arbeitnehmer vor den Vorhang. 

Arbeiterkammer OÖ Präsident Johann Kalliauer und Christian Stelzmüller, Arbeiterbetriebsrat bei der Firma Smurfit Kappa Nettingsdorf (v.r.) Foto: Ramaseder

Im Jahresdurchschnitt 2018 waren im Arbeitsmarktbezirk Traun 65.070 Menschen unselbständig beschäftigt – um 2,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor und um gut elf Prozent mehr als vor zehn Jahren. Das ist der viertstärkste Zuwachs aller oberösterreichischen Bezirke.

Zudem liegt die Erwerbsquote in Linz-Land mit 79,3 Prozent etwas über dem Landesdurchschnitt. Ein knappes Drittel aller Beschäftigten hat einen Teilzeitjob – 55 Prozent der Frauen und rund zwölf Prozent der Männer. Auffällig ist, dass fast ein Drittel der Beschäftigten in Großbetrieben mit mehr als 100 Beschäftigten arbeitet. In Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern ist nur ein Viertel der Arbeitnehmer tätig.

Großer Vorteil im Bezirk ist die gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur, sowohl Straße als auch Bahn. Das kommt vor allem den 83 Prozent der Arbeitnehmer zugute, die täglich aus ihrem Wohnort zum Arbeitsplatz pendeln.

Arbeitnehmer innovativ

Neben der Produktivität der Beschäftigten – im Jahr 2017 wurde eine Pro-Kopf-Wertschöpfung von 85.000 Euro erzielt – sind die Mitarbeiter in Linz-Land auch erfinderisch. Sie bringen ihre Erfahrungen aus dem täglichen Arbeitsprozess ein und entwickeln neue Ideen.

So konnten im Vorjahr 60 Erfindungen aus Linz-Land beim Patentamt angemeldet werden. Hervorzuheben ist laut AK auch die Arbeitsleistung, und hier vor allem die Bereitschaft zu Mehrarbeit und Überstunden.


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