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Kritik des Bürgermeisters an Nicht-Berücksichtigung von Traun als weiteren Teststandort

David Ramaseder, 10.02.2021 14:33

LINZ-LAND/TRAUN. Seitens des Landes OÖ wurde das Angebot der Corona-Teststandorte erweitert, so wird ab kommender Woche in Enns eine permanente Teststation in Betrieb gehen. Die Stadt Traun ging hingegen wieder leer aus. Für Trauns BürgermeisterRudolf Scharinger eine völlig unverständliche und unbegründete Ablehnung.

Trauns Bürgermeister Rudolf Scharinger kann die Entscheidung nicht nachvollziehen. (Foto: Stadtarchiv Traun)

„Unsere wochenlangen Mühen haben bei den Verantwortlichen des Landes OÖ leider keine Wirkung gezeigt. Ich musste heute aus den Medien erfahren, dass das Land weiterhin keinen Teststandort in Traun zur Verfügung stellt. Es wird somit in Kauf genommen, dass rund 42.000 Menschen, die in unserem Ballungsraum Traun/Ansfelden leben, weite Anfahrtswege zum nächsten Teststandort absolvieren müssen. Was das gerade für die ältere Generation bedeutet, habe ich ja bereits aufgezeigt. Meiner Meinung nach geht es hier nicht mehr um nicht können, sondern um nicht wollen.“

Weiters unterstreicht das Trauner Stadtoberhaupt abermals, dass sowohl Räumlichkeiten als auch Personal zur Verfügung stehen. „Ich finde es außerdem sehr traurig, dass es seitens des Landes niemand der Mühe wert gefunden hat, mit mir persönlich das Gespräch zu suchen oder mir die Entscheidung persönlich mitzuteilen“, führt der Bürgermeister weiter aus.

Sollte es in naher Zukunft doch noch einen Sinneswandel geben, so stehen die Türen des Trauner Bürgermeisters für ein persönliches Gespräch jederzeit offen. „Im Interesse meiner Traunerinnen und Trauner werde ich mich aber natürlich weiterhin für einen Teststandort bei uns in Traun einsetzen“, bekräftigt Rudolf Scharinger abschließend, dass er weiterhin für die Bevölkerung kämpfen wird.


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