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PASCHING. Markus Hofko (ÖVP) hat sich bei der Bürgermeisterwahl im September bereits im ersten Wahlgang durchgesetzt. Tips hat nachgefragt, wie die ersten Tage als Ortschef waren und welche Schwerpunkte er für die Gemeinde setzen will.

Bürgermeister Markus Hofko (Foto: ÖVP Linz-Land)
Bürgermeister Markus Hofko (Foto: ÖVP Linz-Land)

Tips: Sie sind bereits seit Anfang Oktober neuer Bürgermeister. Wie haben Sie sich im Amt eingelebt?

Markus Hofko: Erfreulicherweise konnte ich als amtierender Vize bereits wenige Tage nach der Wahl die Agenden von Peter Mair übernehmen. Auch wenn der Wechsel damit sehr schnell ging, bin ich dabei gut im Amt gelandet: Die Bildung für die neuen Ausschüsse ist gemeinsam mit den Fraktionen schon sehr weit fortgeschritten. Aber auch verwaltungsintern konnte ich mit den Teams erste Ideen und Ansätze auf den Weg bringen.

Tips: Welche Schwerpunkte werden zu Beginn der Amtszeit gesetzt?

Hofko: Wir legen in Pasching hohen Wert auf eine umfassende Betreuung unserer Mitbürger in allen Lebensphasen. Dazu gehört etwa auch der weiterführende Ausbau der Bildungsinfrastruktur in allen Ortsteilen – von der Krabbelstube bis zur Erwachsenenbildung. Nach dem Kinderzentrum Pasching stehen also der Ausbau der Volksschule Langholzfeld und der Mittelschule am Programm.

Tips: Gibt es Projekte, die Ihnen besonders wichtig sind und deshalb vielleicht auch schon früher als geplant umgesetzt werden?

Hofko: Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung strebe ich nach einem raschen und bürgerfreundlichen „E-Government“. Elektronische Formulare, die Einbringung der elektronischen Zustellung sowie die Digitalisierung unserer Verwaltung wird mehr Dynamik, Effizienz und eine neue Art der Zusammenarbeit ins Rathaus bringen.

Tips: Welches Verkehrs-Konzept schwebt Ihnen vor, um die Situation in Pasching zu verbessern?

Hofko: Ja, wir brauchen konsequente Verkehrslösungen. Der weitere Ausbau des öffentlichen Verkehrs, eine optimale Anbindung an die umliegenden Städte sowie die Verkehrsberuhigung in unseren Siedlungsgebieten stehen dabei ganz oben auf meiner Prioritätenliste. Dabei helfen keine halbherzigen oder undurchdachten Schnellschüsse, sondern echte, durchdachte Lösungen. Hier wollen wir mit Experten Maßnahmen setzen, die wirken und für unsere Bürger spürbar werden.

Tips: Inwieweit hat die Pandemie Pasching getroffen? Gab es große finanzielle Einbußen für die Gemeinde?

Hofko: Die Corona-Entwicklungen sorgten leider auch bei uns für hohe Infektionszahlen, derzeit liegen wir bezirksweit im Mittelfeld. Finanziell geht es uns trotz der stark eingebrochenen Einnahmensituation aus der Kommunalsteuer besser als prognostiziert.

Tips: Welche konkreten Schritte setzt Pasching bereits in Richtung Umwelt- und Klimaschutz beziehungsweise was ist in Zukunft noch geplant?

Hofko: Es liegt in unserer Verantwortung, unseren Lebensraum für die kommenden Generationen so zu erhalten, dass auch sie zufrieden und gesund in Pasching aufwachsen und leben können. Dabei ist es wesentlich, ein Nachhaltigkeitskonzept zu erstellen und umzusetzen, das Umweltschutz, Energieeffizienz, Ökologie und ökonomische Verantwortung vereint. Dieses Konzept und seine Umsetzung gehören zu den Kernpunkten für die nächsten Jahre. Bereits umgesetzt ist, dass wir seit drei Jahren im mehrgeschossigen Wohnbau extensive Dachbegrünungen vorschreiben. Zudem laufen die Vorbereitungsarbeiten für die ersten gemeindeeigenen Photovoltaikanlagen am neuen Kinderzentrum und am Dach des Seniorenwohnheims Netzwerk.

Tips: Wie sieht Ihre Vision für Pasching aus?

Hofko: Mein persönliches Ziel ist, die Potentiale unserer Gemeinde zu nutzen und die Lebensqualität für alle weiter zu verbessern. Gelingen kann das durch noch mehr Umsetzungsstärke sowie verantwortliches Vorantreiben wichtiger Projekte für eine lebens- und liebenswerte Gemeinde.


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