LINZ-LAND. Die Gewerkschaft verlangt ein gutes Testangebot und nimmt sowohl den Bund wie auch das Land in die Pflicht.

„Lange Warteschlangen, ausbleibende Testergebnisse, verunsicherte ArbeitnehmerInnen, so kann das nicht weitergehen!“, sagt Heinz Balonzan, Vorsitzender des ÖGB Linz-Land. „Die schlechte Planung und das unzureichende Testangebot in Oberösterreich darf nicht ArbeitnehmerInnen auf den Kopf fallen, die testwillig sind und alle Vorsichtsmaßnahmen einhalten wollen!“
Kritik an den derzeitigen Zuständen
Den ÖGB Linz-Land erreichen Hilferufe von Mitgliedern, die 40 Stunden oder mehr auf ihr PCR-Testergebnis warten – falls es überhaupt in ihrer Wohngegend ein Angebot mit ausreichenden Öffnungszeiten gibt. Viele ArbeitnehmerInnen berichten außerdem über katastrophale Wartezeiten bei Antigentests. Im Prinzip wolle die Mehrheit der ArbeitnehmerInnen die 3-G-Regel am Arbeitsplatz einhalten. „Dementsprechend groß ist der Zorn, wenn die verantwortlichen Stellen in Bund und Land ein so schlechtes Testangebot zur Verfügung stellen und damit das Testen unerträglich erschweren“, sagt Robert Schuritz, Betriebsrat bei TRUMPF Maschinen Austria in Pasching.
Keine Strafen einheben
„Solange das Testen nicht reibungslos funktioniert, darf es keine Strafe für den Arbeitgeber oder den Arbeitnehmer geben. Gestraft gehört, wer zuerst mit den Regeln und Verboten kommt und sich dabei nicht überlegt, wie sie überhaupt eingehalten werden können“, fordert Balonzan. „Wir stehen – bei aller Kritik – immer für konstruktive Lösungen. Schaffen Sie also schnellstmöglich ein ordentliches Testangebot“.


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