Großhändler Transgourmet öffnet erneut für Endverbraucher
TRAUN. Wie bereits in der Vergangenheit will der Großhändler für Gastronomie und Hotellerie für die Dauer des Lockdowns seine 13 Standorte auch den Normalverbrauchern zur Verfügung stellen. Ab Montag haben alle Konsumenten die Möglichkeit in den Großmärkten einzukaufen. Obst, Gemüse, Molkereiprodukte, Fleisch und Wurst gibt es in allen Verpackungsgrößen und Mengen.

„Wir öffnen alle unsere Transgourmet- und Transgourmet Cash&Carry-Standorte auch wieder für Endverbraucher. Wir tragen damit zur Versorgung bei und gehen verantwortungsvoll mit der Ressource Lebensmittel um“, so Thomas Panholzer, Geschäftsführer von Transgourmet Österreich. Das Unternehmen reagiert damit auf den fast vollständigen Ausfall der Kernzielgruppe Gastronomie: „Wir wollen mit diesem Schritt dazu beitragen, die Versorgung in Österreich sicherzustellen und unser Sortiment rund um Frischware, Grundnahrungsmittel und Getränke allen Menschen in Österreich anbieten.“ Es gehe auch darum, verantwortungsvoll mit Lebensmitteln umzugehen und die vollen Lager nicht verderben zu lassen. Zudem garantieren die Großmärkte aufgrund umfassender Hygienekonzepte, breiter Gänge und ausreichend Platz einen sicheren Einkauf.
Haushaltsübliche Mengen verfügbar
Mitten in der Vorbereitung der Wintersaison seien die Lager auch mit verderblichen Waren wie Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Molkereiprodukten voll. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Schließungen war es nicht möglich, im Bereich der Waren rechtzeitig zu reagieren. Panholzer betont, dass alle Produkte auch in haushaltsüblichen Verpackungsgrößen zur Verfügung stünden und gibt zu bedenken: „Es kann in niemandes Interesse sein, Lebensmittel zu verschwenden.“ Nebst Produkten des täglichen Bedarfs gibt es auch Spezialitäten und Delikatessen von nah bis fern, und alles „rundherum“ – von Gläsern über Kochutensilien bis hin zum neuen Geschirr-Service. Fleisch und Fisch werden unter anderem an der Bedientheke in der gewünschten Größe verkauft – und das alles zu Großhandelspreisen.
Vorhandene Grundauslastung
Panholzer fordert Unterstützungsleistungen für die Gastronomie, Hotellerie und den betroffenen Handel. „Wie groß der Umsatzausfall bei Transgourmet sein wird, lässt sich noch nicht beziffern, da er auch stark von der Region abhängt. In Regionen mit starkem Tourismusschwerpunkt ist die Situation sehr herausfordernd. Durch Kasernen, Justizanstalten, Spitäler, Betriebsverpflegungen sowie Gastronomen, die Lieferdienste anbieten, ist eine gewisse Grundauslastung gegeben“, greift Panholzer auf Erfahrungswerte der vergangenen Lockdowns zurück.
Sicherheit gewährleistet
Um die Sicherheit für Kunden und Mitarbeitende zu gewährleisten, werden analog zum Einzelhandel an sämtlichen Standorten eine Vielzahl an Vorsorgemaßnahmen umgesetzt und auf größtmögliche Distanz und die Einhaltung der maximal zulässigen Personenanzahl im Geschäft penibel geachtet. „Die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Mitarbeitenden steht immer an erster Stelle“, so Panholzer.


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