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ANSFELDEN. Bereits seit über zehn Jahren sind in Ansfelden über 2.000 Haushalte und Gebäude wie das Stadtamt, Schulen und Kindergärten im Stadtteil Haid an das Nahwärme-Heizwerk der Linz AG am Standort Haid angeschlossen und heizen klimaneutral. Gemeinsam mit der weststeierischen Bioenergie-Unternehmensgruppe koppelt nun die Nettingsdorfer Papierfabrik Abwärme mit bis zu 25 MegaWatt Leistung aus und macht sie für Ansfeldner nutzbar. 

Beim Infoabend kann man sich über die Kosten und Vorteile der Fernwärme informieren. (Foto: Patrick Daxenbichler/stock.adobe.com)

Eine rund 19 Kilometer lange Fernwärmetrasse soll zu rund 10.000 Haushalten im Großraum aufschließen. Mehr als 20.000 Tonnen CO2 können somit eingespart werden.Der Verein Energiewende Ansfelden und die Stadt Ansfelden laden zum Informationsabend „Fernwärme in Ansfelden“ am Mittwoch, 11. Mai, um 18 Uhr im ABC Ansfelden ein, wo sich über Zeitplan, Kosten und Vorteile der CO2-neutralen Fernwärme informiert werden kann. Fragen wie etwa „Wann kommt die Fernwärme zu meinem Haushalt? Wie viel wird der Anschluss für meinen Haushalt kosten? Wie funktioniert nachhaltig klimafreundliches Heizen? Welche Vorteile hat Fernwärme?“ werden von Ansprechpartnern der Bioenergie GmbH, der Linz AG sowie vom Verein Energiewende Ansfelden beantwortet.„In Ansfelden rollen wir das Abwärme-Projekt nach und nach aus. Das Projekt ist ja auch ein soziales Thema, weil klimaneutrale (Prozess-)Energie frei von CO2-Bepreisung bleiben wird und damit deutlich günstiger ist. Die steigenden Preise bei Gas und Strom spüren wir derzeit alle massiv im Geldbörsl,“ so Bürgermeister Christian Partoll, der gemeinsam mit dem Verein Energiewende Ansfelden zum Infoabend einlädt.


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