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LINZ-LAND. Aufgrund der derzeitigen Situation hat der Pensionistenverband (PVÖ) Oberösterreich eine Aktionswoche gegen die Teuerung ausgerufen.

Die Pensionisten fordern Preissenkungen (Foto: Pensionistenverband LL)
Die Pensionisten fordern Preissenkungen (Foto: Pensionistenverband LL)

Strom kostet um fast 50 Prozent mehr, Gas wurde um 70 Prozent teurer. Laut aktuellen Erhebungen haben sich die Preise für Grundnahrungsmittel wie Mehl, Eier und Butter im Vergleich zum letzten Jahr teilweise mehr als verdoppelt. Und die Preise steigen weiter, ein Ende der Inflation ist nicht in Sicht. In allen Bezirken treffen sich daher PV-Mitglieder im öffentlichen Raum und zeigen auf, dass die Maßnahmen nicht ausreichen.

„Die Teuerung ist auf Rekordhöhe, das können Österreichs Pensionisten nicht mehr länger finanzieren. Hier droht eine Welle der Verarmung“, betonen Peter Kostelka, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, und der Landespräsident des PVÖ in Oberösterreich, Heinz Hillinger. Sie fordern daher eine vorgezogene Pensionsanpassung: „Wenn die Pensionen jetzt um 7,5 Prozent angepasst werden, würde das einem Bezieher einer 1.300-Euro-Pension zusätzlich rund 75 Euro netto im Monat bringen.“

Auch der Bezirksvorsitzende des PVÖ Linz-Land, Heinz Leitl, berichtet, dass die Menschen massiv unter der Teuerung leiden: „In den PVÖ-Ortsgruppen ist deutlich spürbar, dass es für Mitglieder immer schwieriger wird, mit der Pension auszukommen. Zu den Sozialsprechtagen kommen deutlich mehr Menschen als noch vor einem Jahr. Das alles zeigt, dass die Einzelmaßnahmen nicht der richtige Weg sind. Die Pensionisten brauchen und verdienen eine Pension, von der sie leben können.“ Ihre Forderung lautet: „Wir wollen keine Millionen, wir wollen essen, heizen, wohnen.“


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