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LINZ-LAND/LEONDING. Mit einer Zeltstadt in Leonding startet die Sozialistische Jugend (SJ) ihre Kampagne „keine Profite mit der Miete“.

Mit der plakativen Aktion setzt sich die SJ Leonding für leistbares Wohnen ein. (Foto: SJ Leonding)
Mit der plakativen Aktion setzt sich die SJ Leonding für leistbares Wohnen ein. (Foto: SJ Leonding)

„Wohnen ist ein Menschenrecht – und dennoch kämpfen besonders in Zeiten der aktuellen Teuerung immer mehr Menschen damit, ihre Miete zu zahlen oder eine leistbare Wohnung zu finden. Auf der anderen Seite streichen sich Vermieter und Spekulanten hohe Profite am Wohnungsmarkt ein. Es ist höchste Zeit, dass die Landes- und Bundesregierung ihre Verantwortungen wahrnehmen und den Horror-Mieten ein Ende setzen“, sagt Marlene Kemetmüller, Vorsitzende der SJ Leonding, im Rahmen der Kampagnenvorstellung.

Die Sozialistische Jugend fordert ein radikales Umdenken in der österreichischen Wohnungspolitik. Allein in den vergangenen 15 Jahren sind die Mieten in Österreich im Schnitt um rund 50 Prozent gestiegen. Gleichzeitig lassen Immobilienspekulanten immer öfter Wohnungen aus Profitinteresse leerstehen. „Wir müssen Mieten regulieren und Wohnraum, der bewusst als Spekulationsobjekt benutzt wird, wieder in öffentliches Eigentum bringen“, bringt Kemetmüller auch konkrete Vorschläge, um dieses Problem zu beheben und fordert dafür gesetzliche Möglichkeiten zu schaffen.

Die Kampagne „Keine Profite mit der Miete“ läuft noch bis Ende des Jahres. Neben der plakativen Aktion der Zeltstadt in Leonding wurden in Linz-Land z.B. am Oedter See auch noch Flyer und Materialien von der Sozialistischen Jugend verteilt, um so auf das drängende Thema der explodierenden Mieten aufmerksam zu machen.


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