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TRAUN. Mit ihren knapp 27.100 Einwohnern ist Traun heute die fünftgrößte Stadt Oberösterreichs. Vor allem die günstige Verkehrslage, die Nachbarschaft zur Landeshauptstadt Linz und erschwingliche Grundstückspreise haben nach dem Ende des 2. Weltkrieges dem damals eher unbedeutenden 6.000-Einwohner-Dorf einen starken Bevölkerungszuzug gebracht.

 (Foto: Stadtarchiv Traun)
(Foto: Stadtarchiv Traun)

Der Zuzug von vielen Heimatvertriebenen führte in weiterer Folge zur Ansiedelung zahlreicher Betriebe. Aus dem kleinen Dorf und einer Auspendler-Gemeinde wurde rasch ein beliebter Wohnort und eine Einpendler-Gemeinde. Vor allem die großen Unternehmen und die vielen Arbeitsplätze machten die Wirtschaftsstärke aus. Dies war unter anderem ausschlaggebend dafür, dass Traun 1973 zur Stadt erhoben wurde.

Direkten Weg gegangen

Lange wurde darüber diskutiert, das damals „größte Dorf Österreichs“ zur Marktgemeinde zu erheben. Traun verzeichnete im Jahr 1951 9.655 Einwohner, im Jahr 1971 bereits 20.843. Somit nahm Traun damals hinter Linz, Wels und Steyr den vierten Platz in Oberösterreich ein. Die Gemeinderäte wählten somit den direkten Weg: Sie stellten den Antrag an die Landesregierung, die Gemeinde Traun doch gleich zur Stadt zu erheben. Nach der damaligen Gemeindeordnung war das ohne der „Zwischenstufe“ Marktgemeinde möglich. Am 21. Mai 1973 war es dann so weit: Traun wurde zur Stadt.

Zahlreiche Höhepunkte

Seither erlebte Traun eine beeindruckende Entwicklung und setzt in jeder Hinsicht Maßstäbe über die Stadtgrenzen hinaus: Sei es mit dem revitalisierten Wasserschloss Traun und dem Kulturhaus Spinnerei, wo sich Geschichte und Moderne zu einer perfekten Symbiose verbinden und Kulturgenuss auf höchstem Niveau bieten oder durch die moderne Galerie, wo zeitgenössische Kunst ihren Platz findet.

Durch das einzigartige Freizeitareal Oedtersee samt Badezentrum und Eishalle, das neu sanierte, topmoderne Sportzentrum oder auch das Bezirksbildungsgebäude, in dem AK, BFI, ÖGB und VHS untergebracht sind. Und nicht zuletzt durch Bezirkseinrichtungen wie die Zentren für Betreuung und Pflege, dem Bezirksgericht, dem Bezirkspolizeikommando oder dem Roten Kreuz sowie durch die rund 1.400 Betriebe mit rund 12.000 Arbeitsplätzen.

Umfassende Feierlichkeiten

Diese Entwicklung wird das ganze Jahr hindurch gefeiert. Höhepunkt wird das Fest-Wochenende vom 19. bis 21. Mai sein, an dem es an allen drei Tagen volles Programm für die Bevölkerung geben wird.


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