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LINZ-LAND/OÖ. Am Donnerstag 27. April, forderte SPÖ-Verkehrssprecher Tobias Höglinger im Landtagsausschuss für Infrastruktur eine personenübertragbare Variante des Klimatickets. Das soll dazu beitragen, dass das Klimaticket und damit die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver wird.

SPÖ-Verkehrssprecher Höglinger (Foto: SPÖ Landtagsklub)
SPÖ-Verkehrssprecher Höglinger (Foto: SPÖ Landtagsklub)

SPÖ-Verkehrssprecher Höglinger unterstreicht außerdem die soziale Komponente: „Der Preis ist gerade in Zeiten extremer Teuerung ein relevanter Faktor für oder gegen das Klimaticket und dieses ist in Oberösterreich ohnehin teurer als in anderen Bundesländern. Wird das Ticket nicht täglich genutzt, zögern derzeit Menschen beim Kauf, weil es sich möglicherweise wirtschaftlich nicht rentiert. Wenn sich jedoch mehr Personen in einem Haushalt ein Ticket teilen können, spart der Haushalt nicht nur Geld, sondern dadurch wird auch die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver – was unumgänglich für die Mobilitätswende ist“, so Höglinger

Ein weiterer wichtiger Aspekt sei, dass durch diese Maßnahme möglicherweise auch die Attraktivität des Klimatickets für Gemeinden, Vereine oder Unternehmen ansteigen würde. „Für mich ist denkbar, dass beispielsweise Gemeinden Klimatickets kaufen und für ihre Bürger leihweise zur Verfügung stellen. So kommen Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Berührung, die bislang vielleicht wenig Berührungspunkte hatten“, so Höglinger. Auch Vereine oder Unternehmen würden vermehrt Klimatickets etwa für Dienstreisen oder Fahrten im Zuge der Vereinstätigkeit kaufen, wenn es von unterschiedlichen Personen genutzt werden könne.  

In anderen Bundesländern, etwa Salzburg und der Steiermark, gibt es die Möglichkeit bereits, das Klimaticket an andere Personen weiterzugeben. „Es ist nicht notwendig, das Rad immer neu zu erfinden und ich lade Landesrat Günther Steinkellner herzlich dazu ein, über die oberösterreichischen Landesgrenzen zu unseren Nachbarländern zu blicken und sich Inspirationen, die gut funktionieren, zu holen“, so Höglinger, der hofft, dass seine Forderung im Ausschuss für Infrastruktur angenommen wird.


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