Umfahrung B139 Neu in Ansfelden: Umweltprüfung abgeschlossen
ANSFELDEN. Im Zuge des UVP-Verfahren zur Umfahrung B139 Neu in Ansfelden wurde von einem Experten für Umweltrecht empfohlen , eine zusätzliche Umweltprüfung durchzuführen. Die SUP (strategische Umweltprüfung), welche Ende des vergangenen Jahres durchgeführt wurde, ist nun abgeschlossen. „Mit diesem wichtigen Meilenstein sind wir der Ziellinie einen Schritt näher“, so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner zur Umfahrung Haid und zum Neubau der Anschlussstelle an die A1 und A25.

Die Trassenverordnung für die Haupttrasse sowie für die Knotenpunkte und EKZ-Anbindungen für die Umfahrung Haid liegen vor. Die durchgeführte SUP wurde der Landesregierung zur Beschlussfassung vorgelegt. Mit dem Regierungsbeschluss wurde nun eine nochmals vierwöchige Auflage der Projektunterlagen und des Planungsberichts veranlasst. Damit sind die SUP und die Trassenverordnung jedenfalls abgeschlossen.
„Eine baldige Umsetzung der B139 Neu samt Autobahnknoten steht für die Stadt Ansfelden an oberster Stelle. Mit der abgeschlossenen SUP darf und kann dem UVP Bescheid nichts mehr im Wege stehen. Als Bürgermeister werde ich mich weiterhin mit vollem Elan für einen zeitnahen Baustart einsetzen. Schließlich ist dieses Straßenprojekt für den gesamten Bezirk Linz-Land von enormer Bedeutung und würde die täglichen Staus deutlich reduzieren. Neben einer klaren Verbesserung der Lebensqualität und der Verkehrssicherheit, bietet die B139 Neu auch eine klare Zeitersparnis im staugeplagten Bezirk Linz-Land und öffnet zugleich den Weg für die Straßenbahn bis zum Haid-Center“, so Bürgermeister Christian Partoll.
Derzeit würden rund 26.000 Fahrzeuge täglich auf der B139 fahren. Mit der 0,3 Kilometer langen Umfahrung Haid sowie dem Neubau der Anschlussstelle an die A1 und A25 könnten 80 Prozent des Verkehrsaufkommens von der bestehenden B139 auf die neue Umfahrung ausgelagert werden, so das Land OÖ.


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