Paradebeispiel: Moderne TestArena entstand im Einklang mit der Natur
HÖRSCHING. Der internationale Baumaschinenhersteller Wacker Neuson hat einen bedeutenden Fortschritt in seiner F&E-Strategie verkündet. Am Freitag, 21. Juli, wurde in Hörsching – nur wenige Kilometer vom Stammwerk entfernt – die neue Test-Arena eröffnet, die als Meilenstein für nachhaltige Technologieentwicklung gilt.

Die Wacker Neuson TestArena erstreckt sich über eine Fläche von acht Hektar und wurde mit modernsten Messstationen für Funktionstests, Fahrtests, Bremsprüfungen und Geräuschmessungen ausgestattet. Was einst eine Go-Kart-Bahn und ein Feld war, wurde unter wissenschaftlicher Begleitung ökologisch aufgewertet.
Mehr als 70 Prozent der Fläche wurden als biologische Rückzugsräume gestaltet, um die Biodiversität zu fördern. 3.000 Quadratmeter Feuchtbiotope, 4.000 Quadratmeter Wildbienenböschungen, 6.000 Quadratmeter Sukzessionsflächen sowie 35.500 Quadratmeter Magerwiesenflächen und Dornenstrauchgruppen tragen zur ökologischen Aufwertung bei. Die TestArena dient als Entwicklungs- und Kompetenzzentrum für Kompaktbagger, Rad-, Dual View- und Kettendumper. Zudem werden hier hochinnovative E-Baumaschinen in der zero emission Reihe und autonome Systeme entwickelt und getestet.
„Wir wollen in diese Welt ganz intensiv vorstoßen. Daher war ein eigenes Gelände zum Testen notwendig“, so Geschäftsführer Stefan Bogner. Die Nähe zum Hauptproduktionsstandort ermöglicht eine effiziente Testung von Serienprodukten und Prototypen.
Investition in die Zukunft
Die Geschäftsführer von Wacker Neuson, Stefan Bogner und Robert Finzel, zeigten sich stolz: „Unsere neue TestArena entspricht den höchsten Anforderungen an ein Testgebiet. Sie soll Vorbild dafür sein, wie sich Ökologie, Technik, Forschung und Anrainerinteressen optimal verbinden lassen. Unser Ziel war eine klare Win-win-Situation für alle – und das haben wir mit der TestArena gemeinsam geschafft.“ Die TestArena wurde auch von oberösterreichischen Regierungsvertretern hochgelobt. Markus Achleitner, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat, sprach von einem „Feiertag“ für diesen Meilenstein, der 2020 mit ersten Gesprächen begonnen hatte. Er betonte die Bedeutung solcher Investitionen für die Zukunft der Mobilität und würdigte Wacker Neuson als Musterbeispiel für starke Leitbetriebe in der Region.
Gelungene Symbiose
Auch Landschaftsarchitekt Harald Kutzenberger, der bei der Umsetzung beteiligt war, ist rundum zufrieden. „Schön, wenn eine Umsetzung so reibungslos funktioniert wie hier. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Wir haben jetzt bereits mehr Kiebitze hier wie vorher“, freut er sich auf einen „idealen Lebensraum“. „Das wird noch ganz toll werden in den nächsten Jahren.“


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