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Wilherings Bürgermeister Mühlböck kündigt seinen zeitnahen Rücktritt an

David Ramaseder, 22.01.2024 15:00

WILHERING. Nach über 26 Jahren als Bürgermeister von Wilhering hat Mario Mühlböck seinen Rücktritt angekündigt. Eine beeindruckende Amtszeit, die von persönlichen Gesundheitskämpfen und engagierter Gemeindeentwicklung geprägt war.

Mario Mühlböck (Foto: SPÖ)
Mario Mühlböck (Foto: SPÖ)

Mühlböcks Weg als Gemeindeoberhaupt war in den vergangenen Jahren von schweren gesundheitlichen Herausforderungen gezeichnet. Ein Kopftumor, schwarzer Hautkrebs, ein Autounfall mit mehreren Verletzungen und ein beidseitiger Lungeninfarkt infolge von Covid-19 stellten ihn vor enorme Belastungsproben. Dennoch überstand er diese „Anschläge auf seine Gesundheit“ mit erstaunlicher Resilienz. Doch bei einer kürzlichen Kontrolle wurde angedeutet, dass eine erneute Operation im März bevorstehen könnte.

In einem Statement betonte Mühlböck die Bedeutung von Lebenszeit und Familie. Insbesondere ist es ihm ein großes Anliegen, seinem Enkel Moritz möglichst viel Zeit zu widmen. Diese Einsicht führte letztendlich zu seinem Rücktritt aus der politischen Arena.

Neuwahlen im Juni

Sein Abschied erfolgt nicht ohne Dank an seine Familie für deren Verständnis während seiner langen Amtszeit. Als Zeichen seiner Verantwortung gegenüber der Gemeinde kündigte er einen zeitnahen Rücktritt an. „Mir ist es auch wichtig, dass durch meinen Rücktritt nicht zu viele Kosten für die Gemeinde anfallen und die Bürger nicht zu oft zur Wahlurne schreiten müssen. Daher wähle ich den Monat März für den Rücktritt, denn da geht sich nach dem gesetzlich vorgegebenen Wahlkalender eine gemeinsame Bürgermeister-Wahl mit der EU-Wahl am 9. Juni aus“, so der Wilheringer Bürgermeister.

Die 1. Vizebürgermeisterin Christina Mühlböck-Oppolzer wird die Geschäfte bis zur Neuwahl führen. Besonders herzlich bedankte sich Mühlböck bei den Mitarbeitern der Gemeinde, die er als „wunderbare Menschen“ mit großer Bedeutung für die Gemeinschaft lobte. Er betonte ihre Neutralität und Unterstützung als entscheidende Faktoren für seinen langen Amtsantritt. In einer Schlussbemerkung drückte Mühlböck seine Hoffnung aus, dass die Bewohner von Wilhering sich weiterhin wohl in ihrer Heimatgemeinde fühlen können.


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