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ANSFELDEN. „Es ist Zeit zu handeln, nur Werbung mit Bauzaunblenden wird nicht reichen. Wollen wir das Problem in naher Zukunft lösen, muss die Gemeinde in Vorleistung gehen. Junge Ärzte spricht ein Primärversorgungszentrum als Dienststelle mehr an. Das könnte ein möglicher Lösungsweg für unseren Ärztemangel sein“, so Markus Kullmann, Fraktionsobmann der OÖVP Ansfelden.

Die Mandatare der ÖVP Ansfelden präsentieren ihren Grundsatzbeschluss. (Foto: OÖVP Ansfelden)
Die Mandatare der ÖVP Ansfelden präsentieren ihren Grundsatzbeschluss. (Foto: OÖVP Ansfelden)

Sogenannte Primärversorgungszentren (PVZ) oder Primärversorgungseinheiten seien die Hausarztpraxen der Zukunft. Das heißt, konkret könnte es in naher Zukunft im Stadtteil Haid ein Zentrum für die Nahversorgung hinsichtlich Haus- oder Facharzt und auch zum Beispiel Physiotherapie geben, wenn es nach der OÖVP Ansfelden geht. Am 16. Mai findet der nächste Gemeinderat statt. Dann wird über den Antrag abgestimmt. „Wir hoffen, dass es alle Parteien genauso wie wir sehen. Wir müssen dem Ärztemangel gemeinsam den politischen Kampf ansagen“, so Markus Kullmann weiter.

Inzwischen sind im Stadtteil Haid zwei von fünf Kassenstellen unbesetzt und in absehbarer Zeit wird es aufgrund einer Pensionierung noch eine weitere freie Kassenstelle geben.In Summe sind dies dann drei freie Stellen in Haid. „Da ist es höchst an der Zeit, gegenzusteuern“, betont Kullmann.


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