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ANSFELDEN. Die SPÖ Ansfelden hat bei ihrer Jahreshauptversammlung im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs am 5. Jänner im Anton-Bruckner-Centrum zentrale personelle Entscheidungen getroffen. Klaus Schöngruber wurde einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Bürgermeisterwahl 2027 gewählt. Gleichzeitig übernimmt er gemeinsam mit LAbg. Renate Heitz die neue Vorsitz-Doppelspitze der Stadtpartei.

Das neue Vorsitzduo Klaus Schöngruber und Renate Heitz (Foto: MecGreenie Production OG)
  1 / 4   Das neue Vorsitzduo Klaus Schöngruber und Renate Heitz (Foto: MecGreenie Production OG)

Der 38-jährige Stadtrat aus Haid, derzeit unter anderem für Umwelt-, Natur- und Gewässerschutz zuständig, skizzierte in seiner Rede ein klares Politikverständnis: „Politik darf niemals zum Selbstzweck werden, sondern muss jeden Tag dem Wohle der Bürger dienen.“ Sein Ziel sei es, Ansfelden nachhaltig weiterzuentwickeln und dabei das Wohl der Menschen stets in den Mittelpunkt zu stellen.

Im Zuge der Neuausrichtung übergibt Vizebürgermeister Thomas Unger den Parteivorsitz an Schöngruber und plant, im März auch das Vizebürgermeisteramt an ihn zu übergeben. „Es freut mich, dass wir einen empathischen, erfahrenen und kompetenten Spitzenkandidaten in die Bürgermeisterwahl schicken“, so Unger, der der Stadtpartei weiterhin als Stadtrat erhalten bleibt. Auch Renate Heitz betonte die gute Zusammenarbeit und den gemeinsamen Fokus auf eine sozial gerechte und finanziell stabile Zukunft Ansfeldens.

Schöngruber kündigte an, künftig verstärkt auf Bürgernähe, Dialog und ein Gesamtkonzept für die Stadt zu setzen – mit klarer Absage an grenzenloses Wachstum und weiterer Bodenversiegelung. Unterstützung kam auch von hochrangigen Parteivertretern, darunter SPÖ-Landeschef Martin Winkler, der persönlich gratulierte. Einig zeigte man sich im gemeinsamen Ziel: „Jetzt heißt es anpacken. Für ein starkes Ansfelden in einem starken Oberösterreich.“


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