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Kritik der „Freien Bauern“ an EU-Agrarpolitik in Neuhofen

David Ramaseder, 12.05.2026 12:50

LINZ-LAND/NEUHOFEN. Zum Stammtisch der „Freien Bauern“ Linz-Land kamen in Neuhofen an der Krems zahlreiche interessierte Besucher zusammen. Bezirksagrarreferent Christoph Kirchmeier eröffnete die Veranstaltung.

LAbg. Franz Graf, Wolf-Dietrich Schlemper, Arthur Kroismayr, FP-Bezirksparteiobmann BGM Christian Partoll und Bezirksagrarreferent Christoph Kirchmeier (v.l.) (Foto: Freie Bauern Linz-Land)

Als Referenten sprachen Arthur Kroismayr sowie Natur- und Umweltschutzexperte Wolf-Dietrich Schlemper über aktuelle Entwicklungen in der europäischen Agrar- und Umweltpolitik. Kritisch diskutiert wurden unter anderem das geplante Mercosur-Abkommen, die EU-Entwaldungsverordnung, Renaturierungspläne sowie der Green Deal der Europäischen Union.

Die Vortragenden warnten vor zunehmender Bürokratie, strengeren Auflagen und Wettbewerbsnachteilen für heimische Landwirtschaftsbetriebe. Dadurch gerieten vor allem regionale Bauernfamilien immer stärker unter Druck. Im Rahmen der Diskussion wurde betont, dass sich die EU „immer weiter von der Lebensrealität unserer bäuerlichen Familienbetriebe“ entferne.

Unter den Gästen waren auch FPÖ-Bezirksparteiobmann Christian Partoll sowie Bezirksgeschäftsführer Christian Engertsberger vertreten. Beide sicherten den anwesenden Landwirten Unterstützung zu.

Die „Freien Bauern“ Linz-Land kündigten an, sich weiterhin gegen zusätzliche Belastungen für die heimische Landwirtschaft einzusetzen.


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