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KRONSTORF. Zu einem gemeinsamen Betriebsbesuch luden Frau in der Wirtschaft und Junge Wirtschaft Linz-Land Ende Mai in den Gasthof Rahofer nach Kronstorf. Im Mittelpunkt stand ein Kamingespräch mit Marie Rahofer-Reisetbauer, die den Familienbetrieb in vierter Generation führt.

Bezirksstellenobmann Jürgen Kapeller, Bezirksstellenleiterin Andrea Danda-Bäck, Nadine Mautner Markhof, Regina Traussner, Marion Kullmann (Vorsitzende FidW), Claudia Stelzl-Schürer (Vorsitzende-Stv. FidW), Marie Rahofer-Reisetbauer, Melanie Anna Leitner (Vorsitzende-Stv. JW), Lukas Hödl (Vorsitzender JW), Marcel Billinger, Margret Scheran, Denise Lang (v.l.) (Foto: WKO LL)

Offen berichtete sie über die Übernahme des traditionsreichen Gasthofs, dessen Geschichte mehr als 500 Jahre zurückreicht. Bevor sie 2017 in den elterlichen Betrieb zurückkehrte, sammelte sie internationale Berufserfahrung. Die Rückkehr aus der Großstadt aufs Land sei zunächst eine Umstellung gewesen. Bei der Übernahme sei es ihr wichtig gewesen, die Identität des Hauses zu bewahren: „Mein Ziel war immer, das Haus so zu lassen, wie es war. Es ist ein altes Haus und genau das soll man auch spüren, authentisch und mit Geschichte.“

Die Betriebsübernahme sei ursprünglich nicht geplant gewesen. Umso mehr schätze sie die Freiheit, die ihr ihre Eltern gelassen hätten. „Ich wurde nie gedrängt, den Betrieb zu übernehmen“, erzählte sie. Gleichzeitig sprach sie über Herausforderungen wie den Personalmangel in der Gastronomie, die Corona-Pandemie sowie die Vereinbarkeit von Unternehmertum und Familie. „Bis zum letzten Tag vor der Geburt habe ich gearbeitet“, berichtete sie.

Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Austausch und erhielten Einblicke in die Führung eines regionalen Familienbetriebs. Der Abend zeigte, welche Bedeutung Tradition, familiärer Rückhalt und persönliche Einsatzbereitschaft für das Fortbestehen eines Unternehmens haben.


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