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LINZ-LAND. Der Bezirk zählt weiterhin zu den stärksten Kinderbetreuungsregionen Oberösterreichs. Im Arbeitsjahr 2025/26 werden insgesamt 8.003 Kinder in 519 Gruppen und 140 Einrichtungen betreut. Dafür stehen 1.647 Mitarbeiter in Krabbelstuben, Kindergärten und Horten zur Verfügung.

Bgm. Bernd Schützeneder und LAbg. Helena Kirchmayr auf der Baustelle des neuen Kinderhauses in St. Florian (Foto: OÖVP/Eder)

Trotz sinkender Geburtenzahlen wird das Angebot weiter ausgebaut. Seit September 2025 gilt in Oberösterreich eine reduzierte maximale Gruppengröße von 22 Kindern im Kindergarten. Zudem wurden im Bezirk fünf zusätzliche Kindergartengruppen geschaffen. Das soll mehr Zeit für jedes Kind und eine bessere individuelle Förderung ermöglichen. Rund 99 Prozent der Kinder in Linz-Land haben mittlerweile Zugang zu einer ganztägigen Betreuung.

Millioneninvestitionen und neues Kinderhaus

Auch bei den Investitionen setzt das Land auf Ausbau. Derzeit werden im Bezirk 19 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 24,9 Millionen Euro umgesetzt. Rund sechs Millionen Euro kommen dabei vom Land Oberösterreich.

Ein Vorzeigeprojekt entsteht derzeit in St. Florian. Dort wird ein neues Kinderhaus mit fünf Krabbelstuben- und zwei Kindergartengruppen errichtet. Mehr als vier Millionen Euro werden investiert, die Eröffnung ist für 2027 vorgesehen.

Für Bürgermeister Bernd Schützeneder ist das neue Kinderhaus eine Investition weit über die Betreuung hinaus. „Mit dem neuen Kinderhaus investieren wir gezielt in unsere Florianer Familien und in die Zukunft unserer Gemeinde“, sagte er. Moderne Betreuungs- und Bildungsplätze seien nicht nur für Eltern wichtig, sondern auch ein entscheidender Standortfaktor für die heimischen Betriebe.

Landtagsabgeordnete Helena Kirchmayr sieht darin einen wichtigen Schritt für Familien und Kinder. „Familie ist Zukunft. Oberösterreich investiert konsequent in Qualität, in moderne Einrichtungen und in beste Chancen für unsere Kinder“, betonte sie. Der Bezirk Linz-Land zeige eindrucksvoll, wie stark der Ausbau der Kinderbetreuung vorangetrieben werde. Gleichzeitig sprach sie den Pädagogen ihren Dank aus: Sie würden den Kindern täglich wichtige Fähigkeiten und Werte vermitteln.

Mehr Qualität durch kleinere Gruppen

Auch Bildungsreferentin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander verweist auf die Fortschritte im ganzen Bundesland. Oberösterreich verfüge bereits nahezu über eine Vollversorgung bei den Drei- bis Fünfjährigen. „Heuer haben wir nicht nur noch mehr Gruppen, sondern auch kleinere Gruppen, mehr Personal und damit auch mehr Qualität für unsere Kinder“, so Haberlander. Mit langen Öffnungszeiten und einem laufenden Ausbau der Angebote werde Oberösterreich „Schritt für Schritt zum Kinderland“.


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