17-Jähriger im Volksgarten brutal zusammengeschlagen
LINZ. Ein 17-jähriger Linzer wurde gestern, Mittwochabend, von mehreren unbekannten attackiert und schwer verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Von rund acht unbekannten Tätern soll der 17-jährige attackiert und schwer verletzt worden sein. Das Opfer gab laut Polizei an, gegen 20 Uhr im Volksgarten unterwegs gewesen zu sein. Er sei von vorerst drei unbekannten Männern angesprochen worden.
Männer ignoriert
Nachdem er die Männer nicht verstanden hat, habe er sie ignoriert. Daraufhin waren sie plötzlich cirka acht Personen. Die unbekannten Täter gingen auf das Opfer los und schlugen auf den 17-Jährigen ein.
Zeugen gaben an, dass die Täter ihre Gürtel um die Fäuste gewickelt und so auf den 17-Jährigen einschlugen. Der Jugendliche wurde verletzt ins UKH Linz gebracht. Die Täter sind flüchtig.
Zeugenhinweise erbeten
Die Ermittlungen sind im Laufen. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt machen können, bitte bei der Polizeiinspektion unter der Nummer Tel. 059133/4592100 melden.
Schon Ende Juli kam es im Linzer Volksgarten zu Messerstechereien - blutige Auseinandersetzungen zwischen zwei rivalisierenden Gruppen.
Vize-Bürgermeister Baier fordert Verschärfung des Strafrechts
Nach den vermehrten Vorfällen im Volksgarten und am Bahnhof fordert der Linzer Vize-Bürgermeister Bernhard Baier eine Verschärfung der strafrechtlichen Bestimmungen bei Gewaltdelikten, wie auch von ÖVP-Chef Sebastian Kurz gefordert. „Das ist ein wichtiger Ansatzpunkt, um diese ausufernde Problematik in den Griff zu bekommen,“ so Baier in einer Aussendung. Auch um etwaige straffällige Asylberechtigte früher abschieben zu können. „Die Umsetzung dieser Gesetzesverschärfung wird auch für unsere Integrationspolitik eine klare Richtungsentscheidung sein“, erklärt Baier. „Die Zugewanderten haben unsere Regeln einzuhalten. Wer bei uns als Opfer Hilfe und Schutz sucht, darf nicht selbst zum Täter werden. Bei Verstößen im Strafrecht darf es daher keine falsche Toleranz geben“, hält Baier fest.
Es brauche dringend eine Kurskorrektur in der Integrationspolitik. „Der Volksgarten sollte einerseits Naherholungsgebiet für die Bevölkerung sein, sowie auch ein Eingangsportal für die vielen Reisenden, die am Linzer Hauptbahnhof mit dem Zug ankommen. Stattdessen entwickelt er sich immer mehr zum Gewalt-Hotspot“, fordert Vize-Bürgermeister Baier, die Notbremse zu ziehen. Es könne nicht sein, dass die Bevölkerung durch derart brutale Vorfälle in ihrer Lebensqualität beschnitten wird.


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