Wohnungsbrand in Linz forderte ein Todesopfer: Brandursache war Stichflamme aus Sauerstoffgerät
LINZ. Vermutlich eine brennende Zigarette in Kombination mit einem mobilen Sauerstoffgerät dürfte am 17. März um ca. 23.30 Uhr einen Wohnungsbrand in der Linzer Unionstraße verursacht haben, bei dem eine Frau ums Leben kam.

Um 23.36 Uhr wurde die Polizei von Nachbarn alarmiert, die einen Knall gehört und Brandgeruch im Stiegenhaus bemerkt hatten. Die Linzer Berufsfeuerwehr konnte mit Atemschutz die dicht verrauchte Wohnung im Erdgeschoß betreten und den Weg für die Polizeibeamten freimachen.
Tote wurde im Wohnzimmer gefunden
Der Brand konnte von den Einsatzkräften rasch gelöscht werden, jedoch wurde im Wohnzimmer eine stark verbrannte Person vorgefunden, neben dieser ein mobiles Sauerstoffgerät.
Zigarette neben Sauerstoffgerät dürfte Stichflamme verursacht haben
In den Vormittagsstunden des 18. März führten Beamte des LKA OÖ in Zusammenarbeit mit einem Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ die Brandursachenermittlung in der Wohnung durch. Es wurde festgestellt, dass sich vermutlich eine brennende Zigarette durch den ausströmenden Sauerstoff des Sauerstoffgerätes so stark entzündet hatte, dass es zu einer Stichflamme kam, die die Frau erfasste und diese daraufhin verbrannte.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Die Spurensicherung in der Wohnung wurde durch die Tatortgruppe des LKA OÖ durchgeführt. Es konnten keine Spuren auf Fremdverschulden vorgefunden werden. Seitens der Staatsanwaltschaft Linz wurde die Identifizierung sowie die gerichtsmedizinische Obduktion veranlasst.


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