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Online Redaktion, 01.04.2021 23:37

LINZ. Linzer Kriminalbeamten gelang es, eine Tätergruppe im Suchtgifthandel auszuforschen. Die Verdächtigen sollen seit Frühsommer 2020 rund 6.500 Rivotril-Tabletten verkauft und damit rund 10.000 Euro verdient haben.

Die Linzer Polizei forschte eine Tätergruppe im Suchtgifthandel rund um den Volksgarten auf. (Foto: Landespolizeidirektion OÖ)

Kriminalbeamte des Fachbereichs 3 des Stadtpolizeikommandos Linz forschten eine Tätergruppe im Bettlermilieu aus. Die drei Verdächtigen sollen seit dem Vorjahr ungefähr 6.500 Stück Rivotril-Tabletten verkauft haben. Bei dem Medikament handelt es sich um ein Benzodiazepin, das unter anderem bei Epilepsie eingesetzt wird, angstlösend und schlafanstoßend wirkt. Aufgrund dieser Wirkung wird es auch als Droge missbraucht.

Bisher ein Täter in U-Haft

Durch den Verkauf der Tabletten verdienten die Täter im Linzer Volksgarten ungefähr 10.000 Euro. Beschuldigt werden drei beschäftigungslose Personen im Alter von 18, 31 und 35 Jahren. Der 18-Jährige konnte bereits am 8. März im Volksgarten festgenommen werden, wo er Rivotril 2mg-Tabletten bei sich hatte. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Linz und zeigte sich geständig. Darüber hinaus belastete er seine beiden Mittäter, eine 31-jährige Frau und einen 35-jährigen Mann, nach denen die Staatsanwalt Linz fahndet. Im Laufe der Ermittlungen konnten zudem etwa 15 Abnehmer ausgeforscht und befragt werden. Sie wurden ebenfalls angezeigt.


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