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LINZ. Polizisten bargen Montagnachmittag in Linz einen hilflos im Wasser treibenden Ruderer aus der Donau. Der 63-Jährige war gekentert, nachdem er einem Frachter ausweichen wollte.

  1 / 2   Polizisten haben einen hilflosen Sportler aus Donau gerettet. (Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR)

Das Polizeiboot „Lentia“ war gerade unterwegs, als es über den Schiffsfunk die Meldung des Kapitäns eines Frachtschiffes aufmerksam wurde: Auf Höhe Nibelungenbrücke, linkes Donauufer würde eine Person im Wasser treiben. Es handle sich um einen gekenterten Ruderer, der in der Fahrwasserrinne mittig zu Tal in Richtung der Neuen Eisenbahnbrücke treibe.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Polizeiboot auf Höhe der Autobahnbrücke zu Berg. Im Einsatz entdeckten die Polizisten den Mann, er hatte sich an seinen Einer geklammert, rutschte immer wieder ins etwa zehn Grad kalte Wasser ab und winkte offensichtlich um Hilfe.

Wollte Frachter ausweichen

Er konnte völlig durchnässt und unterkühlt von der Besatzung der „Lentia“ geborgen werden, das Ruderboot wurde gesichert.

Bei dem Mann handelte es sich um einen 63-Jährigen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung. Er gab an, dass er versuchte, einem Frachter auszuweichen, aber mit seinem Ruder an der Außenbordwand des Frachters ankam, wodurch er sich selbst zum Kentern brachte und dann neben seinem Boot im Wasser trieb. Durch die Fahrtbewegung des Frachters wurde er aufgrund der Wellen hinaus in die Mitte der Fahrwasserrinne gedrückt und es war ihm nicht mehr möglich, sein Boot zu wenden. Somit klammerte er sich lediglich an den Bootsrumpf und trieb bis zu seiner Bergung durch das Polizeiboot hilflos zu Tal.

Der 63-Jährige wurde vom Roten Kreuz erstversorgt, er blieb unverletzt. Der Sportler setzte seine Fahrt anschließend fort.


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