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LINZ. Am Donnerstag begann am Landesgericht Linz der Prozess gegen einen 59-Jährigen, der im Vorjahr nach einem Schusswechsel mit der Polizei festgenommen wurde. Der Angeklagte sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt und gibt an, die Tat unter Einfluss einer psychischen Erkrankung begangen zu haben.

  1 / 5   Der Angeklagte wird von Justizbeamten in den Gerichtssaal am Landesgericht Linz begleitet, wo der Prozess gegen ihn eröffnet wird. (Fotocredit: FOTOKERSCHI/WERNER KERSCHBAUMMAYR)
Am Landesgericht Linz begann am Donnerstag der Prozess gegen einen 59 Jahre alten Mann, der im vergangenen Jahr nach einem Schusswechsel mit der Polizei im Bezirk Freistadt festgenommen wurde. Der Angeklagte wird des Widerstands gegen die Staatsgewalt und der absichtlich schweren Körperverletzung beschuldigt. Es wird ihm vorgeworfen, Anfang September des vergangenen Jahres mehrere Schüsse aus einer Feuerwaffe auf einen Nachbarn und dessen Sohn abgegeben zu haben, als diese an seinem Haus vorbeigingen. Die beiden konnten entkommen und alarmierten die Polizei. Mehrere Polizeistreifen sowie die Spezialeinheit Cobra rückten aus. Der Angeklagte feuerte auch auf die eintreffenden Beamten und ignorierte die Aufforderungen, seine Waffe niederzulegen. Ein Cobra-Polizist schoss daraufhin gezielt und traf den Mann am linken Arm, was schwere Verletzungen zur Folge hatte. Der Unterarm des Mannes musste amputiert werden. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Mann unter dem Einfluss einer psychischen Erkrankung handelte. Aufgrund der hohen Rückfallgefahr beantragte sie eine Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum. Gegen den Cobra-Polizisten, der geschossen hat, laufen weiterhin Ermittlungen. Bei dem Vorfall wurden keine Polizisten verletzt.

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