LINZ/WIEN. Offenbar in der Drogenszene gut vernetzt und recht geschäftstriebig war ein 41-Jähriger zehnfacher Vater. Nach einer Flucht in die Dominikanische Republik klickten für ihn jetzt aber die Handschellen.
Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalbeamten des Landeskriminalamtes Oberösterreich im Bereich der Suchtmittelkriminalität führten bereits im Frühjahr 2024 zur Ausforschung eines 41-jährigen Mannes, der im Zusammenhang mit Kokaingeschäften stand. Zu diesem Zeitpunkt wurden mehrere seiner Komplizen aus Wien und Linz festgenommen, nachdem sie in Wien 250 Gramm Kokain verkauft hatten.
Weitere Ermittlungen klärten Rolles des 41-Jährigen
Im Zuge weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 41-Jährige als Hintermann und Organisator dieser Kokainübergabe fungiert hatte. Darüber hinaus konnten die Kriminalbeamten ermitteln, dass der Mann weitere rund 250 Gramm Kokain im Raum Wien mit Gewinnaufschlag durch von ihm bestimmte Personen verkauft haben dürfte.
Flucht in die Dominikanische Republik
Nachdem ihm offenbar bekannt geworden war, dass zwei seiner Mittäter sowie zwei weitere Beteiligte in Wien festgenommen worden waren, flüchtete der 41-Jährige zunächst nach Italien, anschließend nach Spanien und schließlich in die Dominikanische Republik.
In Madrid verhaftet
Ende des Jahres 2025 wurde der 41-jährige bei der Einreise am Flughafen Madrid/Spanien aufgrund eines bestehenden internationalen Haftbefehls festgenommen. Nach seiner Überstellung nach Österreich verweigerte der Beschuldigte die Aussage.
Der Mann wird sich nun vor dem Landesgericht Wien wegen Suchtgiftverkaufs verantworten müssen.
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