Radunfall in Linz: Mädchen (9) rammte sich Bremshebel in den Oberschenkel
LINZ. Die Feuerwehr musste anrücken, um den Bremshebel vom Rad abzumontieren; das Kind wurde mitsamt dem Hebel ins Krankenhaus gebracht.

Ein neunjähriges Mädchen spielte am Sonnerstag gegen 14.50 Uhr mit anderen Kindern im Linzer Stadtteil Urfahr. In einer verkehrsberuhigten Nebenfahrbahn fuhren die Kinder mit ihren Fahrrädern. „Die Neunjährige fuhr ein Kinderrad und trug keinen Helm. Aus ungeklärter Ursache kam sie dabei zu Sturz und stieß sich dabei den Bremshebel in den rechten Oberschenkel bzw. in die rechte Leiste“, schildert die Polizei.
Feuerwehr musste Bremshebel abmontieren
Da sie zu diesem Zeitpunkt gerade alleine mit dem Fahrrad unterwegs war, hat niemand den Unfall gesehen. Erst als sie um Hilfe rief, wurden die Kinder wieder auf sie aufmerksam. Das verletzte Mädchen wurde von der Rettung erstversorgt. Die Feuerwehr Linz war mit einem technischen Zug vor Ort, um den Bremshebel vom Lenker abzuzwicken. Der Hebel selber blieb in der Leiste bzw. im Oberschenkel stecken und die Wunde wurde fachgerecht verbunden.
Die Neunjährige war nicht ansprechbar und konnte daher keine Angaben zum Unfall machen. Ihre 48-jährige Mutter wurde von einer Nachbarin hinzugeholt. Das Kind wurde mit der Rettung zur Kinderchirurgie verbracht.


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