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LINZ. Das Theater Phönix ist in die neue Saison gestartet und feierte mit „Die Gerechten“ nach Albert Camus Premiere. Eine Frage, aktueller denn je, wird gestellt ...

"Die Gerechten" am Theater Phönix. Foto: Christian Herzenberger
"Die Gerechten" am Theater Phönix. Foto: Christian Herzenberger

Eine Terrorzelle in Russland, 1905. Anarchisten planen ein Attentat auf den Großfürsten Sergej in ihrem Befreiungskampf gegen Despotismus und Unterdrückung. Iwan Kaljajew soll die erste Bombe werfen, hat jedoch Skrupel, als er sieht, dass sich im Wagen des Großfürsten auch Kinder befinden. So misslingt der erste Attentatsversuch, und unter den Revolutionären entzünden sich hitzige Diskussionen darüber, wie weit der Einsatz von Gewalt im Kampf um Gerechtigkeit gehen darf ...

Das Theater Phönix ist in die neue Saison gestartet und feierte mit „Die Gerechten“ nach Albert Camus Premiere. Eine Frage, aktueller denn je, wird gestellt: Camus greift einen historischen Stoff auf, anhand dessen er die ethischen Grundsätze gewaltsamen Widerstands reflektiert und die Frage nach der Legitimation politisch motivierter Attentate stellt.

Regie führt Anke Salzmann, zu sehen sind Anna Maria Eder, David Fuchs, Markus Hamele, Felix Rank und Marion Reiser.

„Die Gerechten“ läuft bis 21. Oktober - Infos, Vorstellungstermine und Tickets gibt“s unter www.theater-phoenix.at


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