Linz wird bei der „Langen Nacht der Bühnen“ zur Theatermetropole
LINZ. Eine Nacht, 31 Spielorte, 117 Veranstaltungen: Am Samstag, 11. November können Kulturliebhaber die kulturelle Vielfalt der Landeshauptstadt genießen.

Unter den 492 mitwirkenden Künstlern befinden sich nicht nur etablierte, auch die freie Szene präsentiert ihre Projekte. Für nur zwölf Euro haben die Besucher Zutritt zu allen Spielstätten, für Kinder ist der Eintritt frei.
Von der Oper bis zur Big Band
Definitiv ein Highlight wird die Richard Strauss-Oper „“Die Frau ohne Schatten“, gegen einen Aufpreis von 10 Euro kann der Opernerfolg im Musiktheater ab 18.30 Uhr genossen werden. Im Anschluss wird von Richard zu Johann Strauss gewechselt – das Johann Strauss Ensemble sorgt im Musiktheater für einen beschwingten Ausklang.
Spielstätte wird auch das Theater Phönix sein, dort werden am 11. November erstmals Ausschnitte aus dem Stück „Der Menschenfeind – Wie Herr Moliére zum Mörder wurde“ gezeigt, eine etwas überspitzte Darstellung unserer Gesellschaft.
Weitere Highlights sind die Pegasus BigFunkBand in der Musikschule der Stadt Linz, der Tanz-Schwerpunkt im Lentos Kunstmuseum oder das Kabarett Angebot in der Arbeiterkammer.
Einsparungen in der Kultur
Laut Alfred Rauch, Leiter der Langen Nacht der Bühnen, seien Leistungsschauen wie diese wichtig für die ganze Szene: „Die Wertschätzung von Kunst und Kultur nimmt ab, Budgetkürzungen werden nur sehr schwer zu überstehen sein.“


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