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Linz. Die Klangwolke, das Brucknerfest, Konzerthighlights, Musicals, Kinderprogramme und die Bruckner Orgel. Es gibt wohl kaum einen Linzer, der nicht seine eigene, persönliche Erinnerung an das Brucknerhaus hat. Zum 45. Geburtstag wird am 26. April bei freiem Eintritt mit der ganzen Stadt gefeiert.

Cesár Samspon Foto: Orf Thomas Rammerstorfer
  1 / 2   Cesár Samspon Foto: Orf Thomas Rammerstorfer

130 Meter Glasfront, 2.800 Quadratmeter Teppich, sieben Stockwerke und 3.600 Quadratmeter Grundfläche – das Brucknerhaus ist seit 45 Jahren eines der kulturellen Wahrzeichen an der Linzer Donau. 1974 wurde das Haus von dem finnischen Architektenehepaar Kaija und Heikki Sirén entworfen, als Symbol der Moderne eröffnet. Am 23. März 1974 eröffneten kein Geringerer als Herbert von Karajan und die Wiener Philharmoniker, dem Namensgeber entsprechend mit Bruckners 7. Sinfonie, das Brucknerhaus.

Legendäre Rockmesse

Die legendäre Rockmesse der Linzer Rockgruppe „Eela Craig“ erlebte im Rahmen des Brucknerfestes 1978 ihre international beachtete Welturaufführung. Gleich an zwei ausverkauften Abenden wurde das Brucknerhaus „berockt“. Die Messe, die sich musikalisch unter anderem auch an Motiven Anton Bruckners orientierte, lockte sogar Musikjournalisten aus den USA nach Linz und wurde zum fulminanten Erfolg.

Klangwolke wird 40 Jahre

1979 ging die erste Klangwolke über die Bühne, heuer feiert auch das beliebte Freiluftspektakel sein 40. Jubiläum. 1979 war es Bruckners 8. Sinfonie mit dem Concertgebouw Amsterdam unter Bernard Haitink, die erschallte. Insgesamt besuchten über die letzten 40 Jahre mehr als zwei Millionen Zuschauer die Linzer Klangwolke. Zum 45. Geburtstag wird mit einem Fest und Live-Musik direkt im Brucknerhaus gefeiert.


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