Hass im Netz: Stemberger und Oppitz lesen im Central aus neuem Thriller
LINZ. Hochkarätige Lesung im Central Linz: Katharina Stemberger und Klaus Oppitz lesen am Dienstag, 15. Oktober, 20 Uhr, aus Oppitz' neuem Thriller „Die Hinrichtung des Martin P.“ (Verlag Kremayr & Scheriau).

Was würde passieren, wenn die Verfasser der allgegenwärtigen Hasspostings tatsächlich tun dürften, was sie schreiben? Oppitz greift diesen Gedanken auf und ihm gelingt eine düstere Erzählung über das Thema Hass im Netz. Dabei blickt er tief in die Psyche sowohl der Täter als auch der Opfer – und fördert dabei Unbequemes zu Tage.
Wass wäre wenn
Martin Pietsch ist 43 Jahre alt, hoffnungslos arbeitslos und gerade dabei, seine Beziehung gegen die Wand zu fahren. Als ein 17-jähriger Tschetschene ein kleines Mädchen tötet, brennen Pietsch mit einer gehörigen Dosis Frustration die Sicherungen durch. Er reagiert sich in einem Hassposting gegen den Kindsmörder ab. Pietsch brüstet sich damit, ihn eigenhändig umbringen zu wollen – und erhält dafür euphorischen Zuspruch aus dem Netz. Womit er jedoch nicht rechnet: Er wird tatsächlich beim Wort genommen. Er soll den Täter hinrichten. Und bekommt dafür auch noch eine Menge Geld geboten. Und einen festen Job. Es wäre die Lösung all seiner Probleme. Aber natürlich wird Pietsch niemanden töten. Das kann er doch nicht! Oder? Kann er?
Tickets für die Lesung gibt's unter www.gfk-ooe.kupfticket.at


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