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LINZ. Malerin Margret Bilger zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des Landes. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Melchior Frommel, Nachlassverwalter und langjähriger Begleiter, mit ihrem Werk. In einem neuen Buch beleuchtet Frommel die bisher unbekannte Seite ihres Schaffens. Am Donnerstag, 5. März wird das Buch „Margret Bilger. In Wort und Bild“ in der Landesgalerie Linz präsentiert.

  1 / 3   Franz X. Hofer, Margret Bilger und Melchior Frommel (v. l.) 1961 in Schlierbach (Foto: Foto: Frommel)

Das Buch ist ein Kompendium über eine Frau, deren Grafik auf den Biennalen von Venedig und Sao Paulo, auf der Weltausstellung von Tokio und bei Otto Kallir in New York gezeigt wurde. Sie geriet in Vergessenheit, weil die Sammler wie Wolfgang Gurlitt und Otto Mauer das Interesse an ihr verloren, seit sie nach 1955 keine neuen Grafiken mehr lieferte, sondern in Kloster Schlierbach Kirchenglasfenster malte.

Das Buch ist das Ergebnis jahrelanger Entzifferung und Transkription von Briefen und bislang unbekannten Gedichten, das Ergebnis einer 50-jährigen Befassung mit dem Phänomen Margret Bilger durch ihren Nachlassverwalter Melchior Frommel.

Beginn der Präsentation ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.


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