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LINZ. Das Publikum kann zwar nicht vor Ort mit dabei sein, aber zumindest vom Wohnzimmer aus: Das Landestheater Linz bringt das Kleist-Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ auf die Bühne, Online-Premiere wird am Samstag, 27. März, 19.30 Uhr, gefeiert.

Klaus Müller-Beck als Dorfrichter Adam (Foto: Herwig Prammer)
  1 / 3   Klaus Müller-Beck als Dorfrichter Adam (Foto: Herwig Prammer)

Das Lustspiel von Heinrich von Kleist in einer Fassung von Bérénice Hebenstreit mit einem neuen Schlussmonolog von Carolyn Amann ist ein Klassiker der kriminalistischen Dramenliteratur. Hebenstreit führt auch Regie.

Der Sündenfall im Gerichtssaal: Dorfrichter Adam, ein glänzender Rhetoriker, ein Erfinder von Recht und Wahrheit, redet sich um Kopf und Kragen. Er muss einen Prozess führen um einen zerbrochenen Krug, er muss Klägerin, Beklagte, Zeugen zu Wort kommen lassen in einem Fall, in den er höchstpersönlich verwickelt ist. In der Kammer der Eve war letzte Nacht jemand, der ertappt auf seiner Flucht den Krug zerstörte. Eve schweigt (fast) bis zum Schluss und Dorfrichter Adam versucht, einen Schuldigen zu (er)finden. Dies alles noch dazu in Anwesenheit der Gerichtsrätin Walter, die auf ihrer Revisionsreise dem Prozess beiwohnt und die Rechtsgepflogenheiten auf dem platten Land kritisiert. Nach einigem Hin und Her scheint der Fall einigermaßen verfahren. Da taucht schließlich die Zeugin Brigitte auf, um das Geflecht aus (Falsch-)Beschuldigungen, Familienzwist und chaotischer Prozessführung zu entwirren.

Vier Wochen verfügbar

Nach der Premiere am 27. März ist „Der zerbrochene Krug“ vier Wochen lang - bis 24. April - abrufbar.

Zusätzlich zum Stream gibt es eine Stückeinführung der Schauspieldramaturgin Wiebke Melle, eine Begrüßung durch Schauspieldirektor Stephan Suschke sowie das Online-Programmheft. Ein Publikumsgespräch findet am Freitag, 9. April, 19 Uhr als interaktives Zoom-Gespräch für Zuschauer, Schauspieler, die Dramaturgin und Mitglieder des Leitungsteams statt. Einladungen zu dem Gespräch erhalten die Käufer der Online-Tickets.

Infos/Ansehen auf der Netzbühne des Landestheaters

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