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Die Kunstschaffenden zeigen mit "Zirkulationen" Berührungspunkte und Zufälligkeit

Wurzer Katharina, 24.03.2021 22:16

LINZ. Ab 6. April zeigen die Kunstschaffenden mit „Zirkulationen“ eine Ausstellung zum 75-jährigen Jubiläum. Im Zentrum stehen flüchtige Berührungspunkte und Spuren von Zufälligkeit. Zu sehen sind Werke von Andrea Lehmann, Isa Riedl, Reinhard Winkler und Tanja Brandmayr.

  1 / 3   von links: Reinhard Winkler, Andrea Lehmann und Tanja Brandmayr stellen im April gemeinsam in der Galerie der Kunstschaffenden aus. (Foto: Die Kunstschaffenden)

Die Ausstellung „Zirkulationen“ wurde Covid-19-bedingt von 2020 auf 2021 verschoben und wird nun von 6. bis 28. April gezeigt. Im Fokus stehen flüchtige Berührungspunkte und Spuren von Zufälligkeit von einem Mitglied und drei Künstlerfreunden. Dabei haben diese nur peripher oder indirekt zusammengearbeitet. Andrea Lehmann, die sich Zeichnung und Malerei widmet, stellte unsichtbare Bezüge zwischen den Arbeiten her und setzte diese neu zueinander in Beziehung. Diese Konstellation kann laut den Kunstschaffenden als offene Fragestellung beziehungsweise Infragestellung von Konventionen in der Kunst sowie herkömmlicher Kuration dienen.

Von Malerei über Fotografie bis zu Text

Vertreten in der Ausstellung sind neben Lehmann Isa Riedl, Reinhard Winkler und Tanja Brandmayr. Isa Riedl aus Graz bezieht sich in ihren Arbeiten der Malerei und Zeichnung oft auf Reiseerlebnisse wie Architektur und Erinnerung. Ihre Werke wirken fragil und eigenständig. Der Linzer Reinhard Winkler ist Fotograf und arbeitete bisher für die freie Kulturszene sowie Theater wie das Landestheater Linz. Dabei fotografiert er oft Künstler. Tanja Brandmayr ist freie Künstlerin und seit vielen Jahren in unterschiedlichen Zusammenhängen zwischen Text, Inszenierung und Kunst tätig. Ihre Arbeiten stellen mithilfe von Text, Bildfragmenten, darstellenden Elementen sowie diversen Materialien und Medien wie Video Verknüpfungen, Gegensätze und Auflösungstendenzen der Realität dar. „Zusammenarbeiten, Bezüge finden, Bezugssysteme errichten – Themen, die gerade in Krisenzeiten an Bedeutung gewinnen. Spannend werden sie, wenn sie über Kollaborationen hinausgehen – wenn die Kunst für eine körperliche Erweiterung der Künstler und Künstlerinnen steht: dann werden die künstlerischen Arbeiten zu Membranen, durch die die jeweils andere hinaus- und hineinschlüpfen, Platz in der anderen nehmen, der andere werden kann. Dann wird aus dem Spiegeln ein Spiel, dem ein völlig neues Bezugssystem entspringen und das wiederum in anderen Bezugssystemen zirkulieren kann“, hält Wiltrud Hackl, Leiterin der oö. Gesellschaft für Kulturpolitik in ihren begleitenden Worten zur Ausstellung fest.

Galerie ist von Montag bis Samstag geöffnet

Die Galerie der Kunstschaffenden befindet sich im OÖ Kulturquartier in der Landstraße 31 in Linz. Die Ausstellung kann ab 6. April von Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 13 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. Derzeit ist noch die Ausstellung „We are familiy“ in Kooperation mit dem Nextcomic-Festival 2021 zu sehen.


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