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LINZ. Der OÖ Kunstverein zeigt mit „Does the angle between two walls have a happy ending?“ ein fortlaufendes, kollaboratives Projekt von Iris Dittler und Raphaela Riepl. Eröffnungstag ist am Mittwoch, 14. April, von 15 bis 20 Uhr, beide Künstlerinnen werden anwesend sein.

 (Foto: Iris Dittler & Raphaela Riepl, 2021)
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Die Installation setzt sich mit der Beschaffenheit der Linie in verschiedenen Materialitäten auseinander. Die Grenzen der einzelnen Objekte sind nicht klar definiert und formen neue Zusammenhänge. Licht wird zeichnerisch eingesetzt, breitet sich aus und gestaltet den Umraum. Linienhafte metallische Objekte reflektieren Lichtpunkte und sind visuelle Verdichtungen. Im Aufeinandertreffen entsteht eine gemeinsame Arbeit – eine Zeichnung im Raum.

Die Installation kann bis 19. Mai in der Galerie im Ursulinenhof/OÖ Kulturquartier besichtigt werden, dienstags bis freitags von 15 bis 19 Uhr.

Zu den Künstlerinnen

Raphaela Riepl ist bildende Künstlerin im Bereich Lichtinstallation, Zeichnung und Experimentalfilm. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien und der École nationale supérieure des beaux-arts Paris. Nach ihrem Diplom 2010 ging Riepl nach New York und nahm an zahlreichen Gruppen- und an einigen Einzelausstellungen teil. Dort erlernte Riepl auch den Umgang mit Neonlichtröhren, als sie in einer Neonwerkstatt arbeitete. 2015 zurück in Wien, wurde Neon ihr primäres Medium. Im folgenden Jahr nahm Raphaela Riepl an einem Kurs an der Bartenbach Academy teil und vertiefte ihre Untersuchungen an der Ausbreitung von Licht im Raum. Ausgehend von der Linie und mit einem zeichnerischen Verständnis orientieren sich Riepls Installationen an der Raumwirkung. Riepls Lichtinstallationen, Zeichnungen und Filme wurden in Kunstinstitutionen im In- und Ausland gezeigt – unter anderem OPEN SOURCE Gallery (New York), OK Offenes Kulturhaus (Linz), Hilger BROTkunsthalle (Wien), Industra (Brünn).

Iris Dittler ist bildende Künstlerin und Performerin. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien und der École nationale supérieure des beaux-arts Paris. Ihre transdisziplinäre Arbeit verschränkt Elemente aus der bildenden Kunst und dem zeitgenössischen Tanz. Körper, Objekt und Raum werden in ein Resonanzverhältnis gebracht, Grammatiken des jeweiligen Mediums auf ihre Übertragungsmöglichkeiten in die anderen Medien hin untersucht. 2016 erhielt sie das BKA Staatsstipendium für bildende Kunst sowie den Förderungspreis für bildende Kunst der Stadt Wien. 2018 wurde ihre Arbeit mit dem Theodor Körner Preis ausgezeichnet. Sie war mit performativen Installationen bei Werkstück (2012) im Tanzquartier Wien, beim scaPes – Festivals 2015, den Burgenländischen Tanztagen (2016), im Tanz*Hotel (2018), Imflieger (2018) und beim Festival Still Moving amThéâtre de l ́Étoile du Nord Paris (2018) vertreten. Ihre Performances und Objekt-Installationen wurden in Galerien und Kunstinstitutionen im In- und Ausland gezeigt (Galerie Marcelle Alix, Centquatre Paris, le 3bisf, Aix– en Provence(FR) Palazzo Bottigella Gandini (IT), MUSA und Freud Museum Wien (AT) etc.)


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