Mozartliche Verwirrungen: Opern-Stream aus der Bruckneruni mit Kunstuni-Bühnenbild

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"La Finta Giardiniera" an der Bruckneruni (Foto: Andreas WENTER)
"La Finta Giardiniera" an der Bruckneruni (Foto: Andreas WENTER)
Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 08.04.2021 09:31 Uhr

LINZ. Das Institut für Gesang und Musiktheater der Bruckneruniversität präsentiert am 11. und 12. April die Mozart-Oper „La finta giardiniera“ als Livestream aus dem Großen Saal der Universität. Für die Gestaltung der Produktion wurde erstmals mit der Kunstuni Linz zusammengearbeitet.

Studierende des Instituts für Gesang und Musiktheater und das Instrumentalensemble der Bruckneruniversität bringen die Mozart-Oper unter der Regie von Peter Pawlik auf die Bühne. Gesungen wird in italienischer Sprache, die Dialoge aber werden in der Muttersprache der jeweiligen Darsteller gesprochen. Passend zum Inhalt der Oper: Nardo liebt Serpetta, Serpetta liebt Podesta, Podesta liebt Sandrina, Sandrina liebt Belfiore, der sie beinahe ermordet hat, Belfiore liebt wahrscheinlich nur sich selbst, Arminda liebt Belfiore, Ramiro liebt Arminda - eine komplette und extreme Verwirrung der Gefühle. Was lag daher näher, als diese Verwirrung noch zu verstärken und alle Darsteller in ihrer jeweiligen Muttersprache sprechen zu lassen?

Erstmalige Zusammenarbeit mit Kunstuni

Für die Gestaltung der Produktion hat das Institut für Gesang und Musiktheater erstmals mit der Abteilung Malerei & Grafik der Kunstuniversität Linz zusammengearbeitet. Die Klasse von Ursula Hübner und ihrem Team realisierte unter der Projektleitung von Martin Bischof ein Bühnenkonzept, das die Verwirrungen des Stücks zusätzlich unterstützt und widerspiegelt. Aus 23 Einreichungen von Studierenden hat Regisseur Peter Pawlik das Konzept von Katharina Biser sowie die Objektidee von Dominik Erber und Lisa-Marie Wagner ausgewählt.

Herausforderung für Studierende

„Die Umsetzung war für unsere Studierenden besonders spannend: Statik und sicherheitstechnische Aspekte mussten mitberücksichtigt werden“, berichtet Projektleiter Martin Bischof. Seit Anfang Jänner ist das Team beschäftigt, alle Bestandteile des Bühnenbildes mussten brandschutztechnisch behandelt und mit speziellen Mitteln bemalt werden.

Zu sehen im kostenlosen Live-Stream

Am Sonntag, 11. April, um 15 und um 19 Uhr, und am Montag, 12. April, um 15 und um 19 Uhr, wird das Stück im Großen Saal der Bruckneruni aufgeführt, die Zuschauer können kostenlos via Live-Stream mit dabei sein.

Mehr Infos auch unter www.bruckneruni.at

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